05. Mai 2008 11:48

"S-Budget" 

Spar pariert mit neuer Billig-Eigenmarke

Die Handelskette will mit "S-Budget" den Diskontern Konkurrenz machen - Der Startschuss fällt am Donnerstag.

Spar pariert mit neuer Billig-Eigenmarke

Mit der neuen budgetschonenden Eigenmarke "S-Budget" will die Handelskette Spar den Diskontern Konkurrenz machen. Ab 8. Mai führen Spar, Eurospar und Interspar die Eigenmarke für rund 45 Produkte ein. Der Fokus liegt auf Grundnahrungsmitteln wie Reis, Obst und Gemüse. Spar hat außerdem seit vorigen Oktober (geplant bis mindestens Ende Juni 2008) bei dutzenden Produkten die Preise eingefroren.

"S-Budget" auch in anderen Ländern
Die Lebensmittel-Eigenmarke "S-Budget" startet Spar neben Österreich auch in Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien. Der internationale Einkauf und die damit verbundenen größeren Mengen ermöglichen Kostenvorteile, die an die Kunden weitergegeben werden. Darüber hinaus sollen die Produkte vielfach in größeren Verpackungseinheiten angeboten werden. Nach dem Start mit 45 Produkten soll die Linie erweitert werden.

Als "Dauertiefpreis-Marke" geplant
Neben den Grundnahrungsmitteln werden auch klassische Fertiggerichte wie tiefgekühlte Wurstknödel oder backfertige Apfel-und Topfenstrudel angeboten. Abgesehen von den Bio-Marken "Natur pur" und der Marke "Spar Vital" bietet die Handelskette rund 600 Produkte als Eigenmarke an. Mit "S-Budget" soll die Palette der Eigenmarken um eine neue "Dauertiefpreis-Marke" erweitert werden.

Billa war mit "Clever" schneller
Sparkonkurrent Rewe Austria, in Österreich vertreten mit Billa, Merkur, Penny und Bipa, ist schon seit 1999 mit der Billigmarke "Clever" am Markt. Gestartet wurde damals mit 40 Produkten. Mittlerweile werden in den Filialen rund 250 Produkte aus dem Lebensmittel- und Drogerie-Bereich sowie Tiernahrungsmittel verkauft.




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