07. April 2009 12:57

ARBÖ schlägt Alarm 

Spritpreise sind böse Osterüberraschung

Laut ARBÖ sind die Preise zur Ferienzeit wie gewohnt gestiegen. Alle Sorten sind derzeit im internationalen Vergleich zu teuer.

Spritpreise sind böse Osterüberraschung

In der Osterferienwoche werden die Spritpreise in Österreich eindeutig zu teuer angeboten. Darüber regt sich der ARBÖ auf. "Beim Tanken legt die Mineralölindustrie den Autofahrern derzeit ein gewaltiges Osterei", ist man beim ARBÖ überzeugt. Entgegen der Tendenz kostet Sprit in Österreich zuviel.

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Richtpreise um 2 Cent gestiegen
In der Nacht auf Mittwoch ist der Sprit laut ÖAMTC still und heimlich um 2 Cent je Liter teurer geworden, was der Mineralölwirtschaft "ein nettes Körberlgeld von 2,4 Millionen Euro bringt", kritisierte am Mittwoch ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau. "Wie gewohnt" würden die Preiserhöhungen in keinem Verhältnis zu der Entwicklung an den Spotmärkten stehen. "Vor allem bei Diesel wäre statt einer Preissteigerung eine Verbilligung fällig, und zwar sogar um zehn Cent", so der Klub.

Diesel müsste um 3,6 Cent billiger sein
Seit Freitag sanken die Dieselpreise in Rotterdam kontinuierlich. Laut ARBÖ aber wanderten die Preise für Diesel in Österreich im Durchschnitt sogar um 2,3 Prozent hinauf. Geht es nach dem Rotterdamer Spotpreismarkt, so müsste Diesel sofort um ganze 3,6 Cent billiger angeboten werden.

Eurosuper müsste um 1 Cent günstiger sein
Eurosuper ist am Rotterdamer Spotpreismarkt seit Freitag vergangener Woche um ganze 3,7 Prozent gesunken. Bei uns hingegen gingen die Durchschnittspreise für Eurosuper um nur 0,8 Prozent zurück. Eurosuper müsste daher um 1 Cent billiger angeboten werden, so der ARBÖ.

Mitterlehner "sieht zu"
Laut ARBÖ verdient sich die Mineralölindustrie damit ein gewaltiges Körberlgeld an den Autofahrern. Schon vergangenen Mittwoch machte der Dieselpreis an den Zapfsäulen einen ungerechtfertigten Sprung nach oben - pünktlich zu Ferienbeginn. Der ARBÖ stellt sich die Frage, wie lange Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner "noch zusehen will, wie Autofahrer in der Ferienzeit, in der manche auf das Auto angewiesen sind, derart abgezockt werden".




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