14. September 2007 18:14

EURO 2008 

Streit um Sonntagsöffnung bei EM geht weiter

Die Sonntagsöffnung während der EM ist weiter umstritten . Eine neue Kampagne zeigt, wie Österreicher von der EURO 2008 profitieren.

Streit um Sonntagsöffnung bei EM geht weiter
© APA

"Die EURO 2008 ist ein Wirtschaftsfaktor, ein Medienereignis, Kulturmotor und Party zugleich", so Beppo Mauhart, Initiator der Bewerbung Österreichs um die Fußball-Europameisterschaft und Vizepräsident der Aktion Österreich am Ball.

Heinz Palme, Geschäftsführer der Initiative, untermauert Mauharts Aussage mit Fakten: Die EM führt zu einer Wertschöpfung von 321 Millionen Euro und sorgt für eine zusätzliche Kaufkraft in Höhe von 263 Millionen Euro. Rund 5.400 neue Arbeitsplätze sollen entstehen und bis zu 200 Millionen Euro mehr in das Säckel des Finanzministers fließen. Außerdem rechnet die Tourismusbranche mit bis zu einer Million zusätzlicher Nächtigungen.

EM-Stimmung heben
Harte Fakten, die für positive Stimmung in der heimischen Bevölkerung sorgen sollen. Auch unter Nicht-Fußballfans. Zudem soll eine eigene Werbekampagne die Euphorie rund um das sportliche Groß­ereignis ankurbeln. Die von der Agentur Dirnberger de Felice entwickelte Werbe­linie startet am Sonntag in Zeitungen, Magazinen und im Fernsehen.

Gespalten sind die Österreicher in der Frage der Sonntagsöffnung der Geschäfte während der EURO 2008: 55 Prozent würden gerne offene Läden sehen, 43 Prozent sind dagegen. "Die Sonntagsöffnung ist auch ein Service für unsere Gäst", meint Mauhart.




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