01. Mai 2008 20:23

Sicherheitssoftware 

Symantec verdreifachte Quartals-Gewinn

Der weltgrößte Sicherheitssoftware-Hersteller trotzt der Finanzmarktkrise. Im vierten Quartal gab es einen Nettogewinn von 186 Mio. Dollar.

Symantec verdreifachte Quartals-Gewinn
© symantec

Der weltgrößte Hersteller von Sicherheitssoftware Symantec hat seinen Gewinn im vorigen Quartal verdreifacht und damit die Markterwartungen übertroffen. Der US-Konzern profitierte von einer strikten Ausgabendisziplin und verbesserten Produkten. Auch für das laufende Quartal zeigte sich der Hersteller der Norton-Virenschutzprogramme zuversichtlicher als von Analysten erwartet.

Gewinn von 186 Mio. Dollar
Für sein viertes Geschäftsquartal gab das Unternehmen im kalifornischen Cupertino einen Nettogewinn von 186 Mill. Dollar (119,7 Mio. Euro) nach 61 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Je Aktie waren das 22 Cent bei einem Gewinn ohne Sonderposten von 36 Cent, während Analysten im Schnitt mit 33 Cent gerechnet hatten. Der Umsatz stieg erwartungsgemäß um 13 Prozent auf 1,54 Mrd. Dollar (991 Mio. Euro). Die Symantec-Aktie legte nach Vorlage der Zahlen nachbörslich 4,5 Prozent auf 18,05 Dollar zu.

Stabil trotz Finanzmarktkrise
Das Ergebnis zeige, dass Symantec weniger anfällig für eine Konjunkturabschwächung sei als viele andere Firmen, meinte Konzernchef John Thompson, der sich vor einem halben Jahr noch besorgt über die Auswirkungen der schwächelnden Wirtschaft gezeigt hatte. Das Unternehmen profitiere nun davon, dass seine Dienstleistungen und Technologien "nicht aufschiebbar" seien.

Ein Teil des Umsatzwachstums gehe auch auf Änderungen bei der Vergütung der Symantec-Vertriebsvertreter zurück. Diese würden nun auf breiterer Front eingeführt, was die Umsätze wohl weiter ankurbeln werde.

Wachstum vor allem in Europa
Zuwächse verzeichnete Symantec sowohl in Nord- und Südamerika als auch außerhalb davon, vor allem in Europa. Seine Gewinnmarge konnte das Unternehmen um 5,4 Prozentpunkte auf 27,8 Prozent steigern.

Für die drei Monate bis Juni stellte das Unternehmen einen Gewinn vor Sonderposten von 34 bis 36 Cent je Aktie in Aussicht. Beim Umsatz rechnet es mit 1,55 Mrd. bis 1,59 Mrd. Dollar. Beide Werte liegen über den Analystenprognosen.




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