28. Februar 2009 07:23

Nettoverlust 

Telekom Austria verliert im 4. Quartal 438 Mio. Euro

Das Gesamtjahr 2008 beendete die TA mit einem Verlust von fast 49 Mio. Euro trotz eines leicht gestiegenen Umsatzes.

Telekom Austria verliert im 4. Quartal 438 Mio. Euro
© APA/ROBERT JAEGER

Die Aufwendungen der börsenotierten Telekom Austria im 4. Quartal in Höhe von 632,1 Mio. Euro für das Restrukturierungsprogramm führten zu einem negativen EBITDA in Höhe von 212,0 Mio. Euro. Ohne Berücksichtigung der Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBITDA um 7,4 Prozent auf 420,1 Mio. Euro. Der Betriebsverlust betrug 516,1 Mio. Euro und der Nettoverlust 437,7 Mio. Euro im 4. Quartal 2008 als Folge der Aufwendungen in im Rahmen des Restrukturierungsprogramms. Der Verlust je Aktie betrug 0,99 Euro.

Umsatz stieg wegen Mobilkom
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,4 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Für den höheren Umsatz waren vor allem die gute Performance der Mobilkom Austria und der weißrussischen Velcom verantwortlich. Die Velcom wurde 2008 erstmals ganzjährig konsolidiert.

Gesamtjahr ebenfalls schwach
Die Telekom hat im Geschäftsjahr 2008 trotz einer Steigerung der Umsatzerlöse um 5,1 Prozent auf 5,17 Mrd. Euro einen Jahresverlust von 48,8 Mio. Euro (2007: +492,5 Mio. Euro) eingefahren. Das Betriebsergebnis lag mit 135,5 Mio. Euro um 82,2 Prozent unter jenem des Vorjahres, das EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) ging um 30,2 Prozent auf 1.295,6 Mio. Euro zurück - die Ergebniszahlen entsprechen somit weitgehend den Erwartungen der Analysten.

Bereinigt um Rückstellungen für den geplanten Personalabbau im Festnetzbereich in Höhe von 632,1 Mio. Euro beträgt das EBITDA 1.927,7 Mio. Euro (+3,9 Prozent).

Aktien verlieren Wert
Der Verlust pro Aktie betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11 Cent (2007: +1,09 Euro). Für die Dividende je Aktie habe man für den Zeitraum 2009 bis 2012 jedoch eine Untergrenze von 75 Cent festgelegt.

Für 2009 werden Umsatzerlöse in Höhe von rund 5,1 Mrd. Euro erwartet. Das EBITDA soll auf 1,9 Mrd. Euro steigen.




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