23. März 2009 14:40

Finanzkrise 

Tiffany mit kräftigem Gewinneinbruch

Die Wirtschaftskrise beschert dem Schmuckeinzelhändler Tiffany einen kräftigen Gewinneinbruch.

Tiffany mit kräftigem Gewinneinbruch
© ap

Der Überschuss stürzte im vierten Geschäftsquartal auch durch hohe Kosten für einen Stellenabbau um rund drei Viertel auf 31 Mio. Dollar (22,9 Mio. Euro) ab.

Anfang 2009 um 20 Prozent weniger Umsatz
Der Umsatz fiel besonders durch das schlechte US-Geschäft um 20 Prozent auf 841 Mio. Dollar. Bisher gebe es keine Anzeichen für eine Trendwende, warnte Tiffany & Co. am Montag in New York.

In Europa konnte der Luxus-Einzelhändler seinen Umsatz dagegen fast stabil halten. Währungsschwankungen herausgerechnet stiegen die Erlöse hier sogar. Allerdings ist Tiffany stark vom US-Heimatmarkt und besonders dem zuletzt extrem schwachen Geschäft am Stammsitz in New York abhängig.

Im gesamten vergangenen Geschäftsjahr (31. Jänner) brach der Gewinn um rund ein Drittel auf 220 Mio. Dollar ein. Der Umsatz gab um knapp drei Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar nach.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Tiffany nun auch durch eine Talfahrt in Europa einen Umsatzrückgang um weitere elf Prozent, bisher liege das Minus sogar über 20 Prozent. Durch den Abbau von zehn Prozent der Stellen erwartet Tiffany Einsparungen von etwa 60 Mio. Dollar pro Jahr.




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