24. Dezember 2008 13:30

Nach Autobranche 

USA steigen mit 3,4 Mrd. bei AmEx ein

American Express bekommt Hilfe aus dem Rettungspaket für die Finanzbranche. Die zweite schwer bediente Branche in den USA sind die Autobauer.

USA steigen mit 3,4 Mrd. bei AmEx ein
© american express

Die USA steigen mit 3,4 Mrd. Dollar bei American Express ein und helfen dem viertgrößten Kreditkartenunternehmen des Landes damit vorerst aus der Krise. Die Regierung hat eine vorläufige Zusage für Hilfen aus dem Rettungspaket für die Finanzbranche abgegeben.

Vorzugsaktien & Optionen
Das Finanzministerium erhält im Gegenzug Vorzugsaktien und Optionen auf weitere Anteile. In den ersten fünf Jahren zahlt die Bank auf die Vorzugsaktien eine Dividende von fünf Prozent, anschließend jährlich neun Prozent.

Der Kreditkartenanbieter war im November dem Vorbild der früheren Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley gefolgt und hatte sich das neue Geschäftsmodell genehmigen lassen. Damit verschaffte sich AmEx zugleich Zugang zum 700 Mrd. Dollar schweren Rettungspaket TARP.

Wegen der Finanzkrise und knapper werdenden Budgets der US-Konsumenten dürfte der Konzern jedoch nur mühsam aus dem schweren Fahrwasser kommen. AmEx ist durch steigende Kreditverluste unter Druck geraten, besonders seit Bundesstaaten wie Florida und Kalifornien die Rezession stark zu spüren bekommen. Hier hat der Konzern in den vergangenen Jahren stark expandiert. Die Aktie von American Express lag rund zwei Prozent im Minus.




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