30. Oktober 2009 21:36

Ab 1. November 

Überweisungen werden deutlich schneller

Mit Anfang November wird im Zahlungsverkehr für Konsumenten einiges besser.

Überweisungen werden deutlich schneller
© TZ ÖSTERREICH/Pauty

Am Sonntag tritt das neue Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) bei uns in Kraft. Damit gehören einige weniger beliebte Gepflogenheiten im Zahlungsverkehr der Vergangenheit an.

Zinsen kommen früher
Nun müssen Geldbeträge auf Girokonten bereits am Tag der Überweisung verfügbar sein. Das hat zur Folge, dass etwaige Habenzinsen für das Gehaltskonto früher zu laufen beginnen. Und man kann rund um den Monatswechsel nicht mehr so leicht kurz ins Minus rutschen. Bisher wurden Daueraufträge oft schon abgebucht, bevor die Gehaltsüberweisung am Konto war.

Auslandsüberweisungen innerhalb der EU sind ab sofort ebenfalls beschleunigt und dürfen nicht länger als einen Tag dauern.

Bankwechsel billiger
Finanzielle Erleichterungen für die Konsumenten gibt es nun auch beim Wechsel der Bankverbindung. Denn das Verrechnen von Kontoschließungsgebühren ist bei Gehaltskonten ab sofort verboten.

Eine weitere Verbesserung ist die Verlängerung der Einspruchsfrist bei schriftlich erteilten Einziehungsaufträgen von 42 auf 56 Tage. Bei unberechtigten Abbuchungen kann man künftig also innerhalb von 8 Wochen ab Belastung das Geld wieder auf das eigene Konto zurückbuchen lassen.




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