18. Mai 2009 11:36

Kaufkraftvorteil 

"Urlaubseuro" im Osten am meisten wert

Auch Großbritannien ist durch die Pfundabwertung für Urlauber besonders billig. Günstig kann man derzeit auch in Mexiko und noch immer in den USA einkaufen.

"Urlaubseuro" im Osten am meisten wert
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Wer günstig urlauben möchte, sollte nach Osteuropa oder Mexiko fahren. Auch Großbritannien ist derzeit aufgrund der Pfund-Abwertung günstig wie nie. So bekommt ein Urlauber in Ungarn für 100 Euro Waren und Dienstleistungen um umgerechnet 166 Euro - nach 143 Euro im Vorjahr. In Mexiko gekaufte Waren entsprechen sogar einem Wert von 181 Euro. Billig wie noch nie ist derzeit das Vereinigte Königreich. Hier erhalten Urlauber für 100 Euro umgerechnet Waren um 113 Euro (2008: 103 Euro).

Günstiger Osten
Auch in Polen profitieren Reisende von der Abwertung des Zloty. Innerhalb eines Jahres kam es zu einem Kaufkraftgewinn von 25 Prozent. Aktuell erhalten Urlauber für 100 Euro umgerechnet 149 Euro. In Tschechien bekommen Urlauber mit 153 Euro sogar noch etwas mehr, während es in der Slowakei "nur" 143 Euro sind. Hier kam es aber durch die Festsetzung des "unwiderruflichen Euro-Umrechnungskurses" mit Jahresbeginn laut Statistikern zu einer Verteuerung von knapp 9 Prozent.

In der Türkei erhalten Touristen für 100 "Urlaubseuro" umgerechnet 130 (2007: 132) Euro und in Kroatien 124 (125) Euro. in Italien, dem beliebtesten Urlaubsland der Österreicher, ist der Euro wie im Vorjahr mit 98 Cent weniger Wert als daheim.

Irland, Belgien und Dänemark teuer
Die teuersten Länder innerhalb der Eurozone sind laut Statistikern wie auch 2008 Irland, Frankreich und Belgien. Auf der Grünen Insel erhält ein Urlauber 81 (78) Euro für seine 100 "Urlaubseuro", in Frankreich sind es 93 (92) Euro und in Belgien unverändert 94 Euro. Das teuerste europäische Land ist Dänemark mit einem Gegenwert von gleichbleibenden 71 Euro.

Bei den Überseedestinationen hat Mexiko trotz der Währungsaufwertung mit 181 (182) Euro am besten abgeschnitten. Auch die USA sind für Reisende trotz der Kaufkraftverluste gegenüber dem Vorjahr noch immer günstig. Ein Urlauber erhält für 100 Euro umgerechnet 115 Euro - nach 137 Euro im Vorjahr. Japan wurde für heimische Touristen teuerer. Vor einem Jahr bekam man noch 109 Euro, jetzt sind es 86 Euro.




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