20. November 2009 12:37

WICK-Blau Projekt 

WICK Blau macht sich für Eisbären stark

Jede verkaufte Packung WICK Blau unterstützt die WWF-Eisbärpatrouillen

WICK Blau macht sich für Eisbären stark
© Steve Morello WWF

Eisbären kriegen zwar keinen Husten – die WICK Blau Halsbonbons helfen ihnen trotzdem. Denn in diesem Winter fließt von jedem verkauften Beutel WICK Blau in Österreich und Deutschland ein Betrag in das Arktis-Rettungsprogramm des WWF. Jede verkaufte Aktionstüte ermöglicht die Überwachung von fünfzig Quadratmetern Eisbär-Lebensraum durch die WWF-Patrouille in der Arktis. Insgesamt hilft die WICK Blau Arktis-Aktion, ein vierhundert Quadratkilometer großes Areal in der Arktis zu überwachen – das sind vierhundert Quadratkilometer Schutzraum für den Eisbären.

„Der Eisbär ist seit vielen Jahren das Markenzeichen der WICK Blau Halsbonbons“, erläutert Dr. Jürgen Ott, Marketingleiter WICK, die neue Kooperation mit dem WWF. „Was liegt also näher, als einen Beitrag zum Schutz der gefährdeten Arktisbewohner zu leisten? Mit seinem weitreichenden Engagement leistet der WWF seit Jahrzehnten unschätzbare Verdienste zum Erhalt der einzigartigen Polarregion. Wir sind sehr stolz, den WWF als Partner zu unterstützen.“

ski1

Die Mittel aus dem WICK Blau Arktis-Projekt fließen direkt in die Arbeit der Eisbärpatrouille im ostsibirischen Tschukotka. Die Patrouillen schützen die Eisbären vor Wilderern und lösen Konflikte zwischen Mensch und Tier, die im schrumpfenden Lebensraum Arktis unausweichlich sind. Die WICK-Aktion finanziert die bessere Ausrüstung der vier bestehenden Teams sowie den Aufbau zweier weiterer Teams.

Neben den Sachmitteln ermöglicht das Geld des WICK Blau Arktis-Projekts die Schulung der Teams und der übrigen Bevölkerung, zum Beispiel über Verhal-tensregeln gegenüber Eisbären. Außerdem sind Mittel notwendig, um die Arbeit der Eisbärpatrouille bekannt zu machen, über Publikationen, Internetpräsenz und weitere Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Und schließlich hilft das Geld von WICK vor Ort eine eigenständige Organisation aufzubauen, die die Finanzierung der Eisbärpatrouillen langfristig sichert.

eis1

Stefan Ziegler, Artenschutzexperte des WWF Deutschland, sagt dazu: „In der Arktis sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung bereits heute zu spüren. Wir freuen uns deshalb, mit WICK einen starken Partner an der Seite zu haben, der uns dabei unterstützt, diesen einzigartigen Lebensraum und seine Bewohner zu schützen.“

Artenschutz ist Klimaschutz
Der Schutz der Eisbären und ihres Lebensraums ist ohne den Einsatz für den Klimaschutz nicht möglich. Daher fließen die Spenden aus dem WICK Blau Arktis-Projekt auch in die kontinuierliche Politik- und Öffentlichkeitsarbeit des WWF, um eine Senkung des weltweiten Ausstoßes an Treibhausgasen zu erreichen. Dazu gehören zum Beispiel die Veröffentlichung von Studien zum Klimaschutz und die Begleitung der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen mit Aktionen, die die Menschen zum Hinsehen und Umdenken bringen.

Der globale Klimawandel ist die Hauptursache für die alarmierende Situation der Eisbären. Die arktischen Winter werden von Jahr zu Jahr kürzer, das Jagdrevier der Eisbären, das Packeis des Nordpolarmeers gefriert später und schmilzt früher. Die Tiere haben immer weniger Zeit, sich die erforderlichen Energiereserven anzufressen. Die Eisbärexperten des WWF schlagen deshalb Alarm. Wenn nichts passiert, wird der Eisbärbestand in den nächsten 50 Jahren wahrscheinlich um mindestens 30 Prozent zurückgehen.

Ausführliche Hintergrundinformationen liefert die Internetseite www.wick.de/wwf

Die Aktionstüten sind seit September in Österreich und Deutschland im Handel erhältlich.

Die Halsbonbons gibt es mit und ohne Zucker. Die 75-Gramm-Beutel kosten 1,39 Euro UVP (mit Zucker) bzw. 1,69 Euro UVP (ohne Zucker).




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |