09. September 2009 12:09

Umfrage 

Wieder mehr Optimismus bei Österreichern

Jeder 3. Österreicher rechnet mit Wirtschaftsaufschwung 2010.

Wieder mehr Optimismus bei Österreichern
© APA/ROBERT JAEGER

Die Zuversicht bei den Österreichern steigt wieder. Jeder dritte Österreicher glaubt an einen Wirtschaftsausschwung im kommenden Jahr. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor. Sie wurde zwischen 18. und 20. August bei 701 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen online durchgeführt.

Zuversicht
36 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es 2010 mit der Wirtschaft aufwärtsgehen wird, im Juni waren es nur 10 Prozent. Vor allem in den höheren Bildungsschichten zeigt man sich optimistisch: Jeder zweite Akademiker ist überzeugt, dass die Konjunktur an Tempo zulegen wird. Männer zeigen sich deutlich zuversichtlicher als Frauen: Während 42 Prozent der männlichen Befragten mit einer Erholung rechnen, sind es nur 31 Prozent der weiblichen.

Abwärtstrend
Zu den "Schwarz-Sehern" gehören 13 Prozent der Österreicher, im Sommer waren es noch 38 Prozent. Es sind vor allem Selbstständige, Freiberufler und Landwirte, die von einem Abwärtstrend ausgehen (21 Prozent). Angestellte und Beamten legen dagegen die meiste Zuversicht an den Tag, nur 16 Prozent von ihnen befürchten eine Trendwende nach unten.

45 Prozent der Bevölkerung gehen davon aus, dass die Situation gleichbleiben wird. Vor allem über 50-Jährige sind dieser Meinung (52 Prozent), hingegen nur 31 Prozent der 15- bis 29-Jährigen.

Akademiker mit weniger Sorgen
Sorgen wegen der Wirtschaftskrise machen sich 38 Prozent. Im Sommer waren es noch 45 Prozent. Vor allem Frauen äußerten sich in diese Richtung (42 Prozent), hingegen nur 36 Prozent der Männer. Während sich über 50-Jährige mit 38 Prozent die größten Sorgen machen, sind es 44 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und nur 27 Prozent der 15 bis 29-Jährigen. Akademiker sorgen sich am wenigsten (30 Prozent), während sich jene, die lediglich einen Volks- oder Hauptschulabschluss haben, die meisten Gedanken machen (47 Prozent).

Sparen beim Essen
Das Sparverhalten hat sich im Vergleich zu April marginal verändert. Nach wie vor wird sorgsam mit dem Geld umgegangen, vor allem beim Ausgehen und bei Restaurant- und Kaffeehausbesuchen. Gespart wird auch bei teuren Lebensmitteln, beim Winterurlaub sowie beim Autokauf und beim Tanken.




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