23. August 2007 10:00

Erfolgsmeldung 

bwin dreht mächtig ins Plus

Nach dem ersten Halbjahr meldet der Wettanbieter einen Gewinn von 4,3 Mio. Euro - im Vorjahr waren es noch 27 Mio. Minus.

bwin dreht mächtig ins Plus
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Der börsenotierte österreichische Wettanbieter bwin hat im ersten Halbjahr 2007 seine Ergebnisse ins Positive gedreht. Nach Steuern und Ergebnisanteilen Dritter hat sich der Gewinn auf 4,3 Mio. Euro verbessert - und das nach einem Verlust von 27,1 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahrs.

Explosion in schwarze Zahlen
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 (minus 3,8 Mio. Euro) auf 30,0 Mio. Euro gestiegen. Das operative Ergebnis (EBIT) steigerte sich von minus 30,2 Mio. Euro im ersten Semester 2006 auf 7,4 Mio. Euro im heurigen ersten Halbjahr. Alle Kennzahlen liegen deutlich über den Analystenerwartungen.

Steigerung auf 165 Mio.
Die Brutto-Gaming-Erträge haben gegenüber dem von der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland geprägten ersten Halbjahr 2006 (exklusive US-Geschäft) um 13,9 Prozent auf 165,1 Mio. Euro zugelegt - obwohl Online-Gaming-Produkte in der Türkei mit Anfang März 2007 eingestellt wurden und die Sportwetten-Marge im zweiten Quartal 2007 unterdurchschnittlich gewesen sei.

Der Sportwetten-Bruttorohertrag wurde im Halbjahr 2007 bei einer Sportwetten-Marge von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent auf 87,5 Mio. Euro gesteigert. Der aus dem Poker-, Casino-und Games-Bereich erwirtschaftete Bruttorohertrag belief sich auf jeweils 40,0 Mio. Euro (28,9 Mio. Euro exkl. US-Geschäft), 30,7 Mio. Euro (28,8 Mio. Euro exkl. US-Geschäft) und 6,8 Mio. Euro (6,5 Mio. Euro exkl. US-Geschäft).

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Die Zahl der aktiven Kunden sank im Vergleich zum von der Fußball-WM geprägten ersten Halbjahr 2006 von 1,253.000 (exkl. US-Geschäft) um 12,8 Prozent auf 1,093.000. Der Rückgang ist zudem auf die Einstellung des Angebots an Online-Gaming-Produkten in der Türkei sowie die deutliche Reduktion des Marketingbudgets zurückzuführen.

Die operativen Kosten sind im Zuge der Strategieanpassung von 176,1 Mio. Euro auf 135,7 Mio. Euro deutlich reduziert worden und haben damit wesentlich zur Ergebnisverbesserung beigetragen.




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