08. 02. 2008, 11:17

Schwarze Liste

Gefährliche Pestizide in Lebensmitteln

Greenpeace warnt: 168 Pestizide, die in der EU eingesetzt werden, sind hochgradig giftig. So essen Sie pestizidfrei.

Zwar werden unsere Lebensmittel auf Pestizide untersucht, die staatlichen Labors spüren allerdings nur einen Bruchteil der Spritzmittel auf. Mehr als die Hälfte der Pestizide wird nicht erkannt. Das ist das Ergebnis der Studie "Grenzen der Pestizidanalytik", die Greenpeace veröffentlichte.

168 gefährliche Mittel in der EU
Insgesamt 1134 weltweit eingesetzte Pestizide wurden im Auftrag der Umweltschutzorganisation von zwei unabhängigen Experten nach vierzehn Kriterien überprüft. 29 Prozent wurden in eine Schwarze Liste für gefährliche Pestizide aufgenommen. Darunter befinden sich auch 168 Spritzmittel, die in der Europäischen Union erlaubt sind. Die Umweltorganisation fordert ein Verbot von besonders gesundheits- und umweltgefährdenden Chemikalien. Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace: "Chemikalien, die Krebs auslösen, das Fortpflanzungsvermögen beeinträchtigen oder das Hormon- und Immunsystem schädigen können, gehören nicht auf unser Essen!

Giftige Beispiele
13 der gefährlichsten Pestizide nehmen Verbraucher besonders häufig über das Essen auf: So das BASF-Produkt Iprodion, das trotz seiner vermutlich krebserregenden Wirkung zugelassen wurde. Es wird von Greenpeace und staatlichen Labors häufig in Tafeltrauben, Salaten und Erdbeeren nachgewiesen. Ähnlich Imazalil von Syngenta und Bayer, das in gespritzten Zitrusfrüchten häufig sogar in Konzentrationen über den gesetzlichen Grenzwerten steckt. Es gilt als akut giftig und kann vermutlich Krebs auslösen und die Fortpflanzung schädigen.

Gefährliche Pestizide
Einige ausländische Supermarktketten haben die Gefahr durch Pestizide früh erkannt und führen seit Jahren eigene Schwarze Listen für gefährliche Pestizide. So hat Coop in England unter anderem das von der EU erlaubte Insektengift Fenamiphos als zu gefährlich verbannt.

Durchklicken! So essen SIe pestizidfrei:

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Gast: Alfred meint am 09.02.2008 17:34

für so eine Biomeldung?. Es gibt kein Bio mehr.

Gast: meint am 12.02.2008 07:02

Lieber Fredl, es zwingt sie ja niemand pestizidfrei zu essen.
Lassen sie es sich schmecken.

rescheneder meint am 02.09.2008 07:51

Das Versagen der AGES !
Kinder sind gefährdet ( ORF2 )
Die AGES ( Wawschinek):
“Es können Pestizide auf Obst und Gemüse auftreten, das ist ja auch erlaubt in gewissen Grenzwerten. Der gesundheitliche Wert von Obst und Gemüse ist wesentlich höher einzuschätzen als ein mögliches Risiko. Daher ist es wichtiger Obst und Gemüse zu essen als aus Angst darauf zu verzichten. Das wäre völlig falsch“.
Herr Wawschinek heute weiß wo das gesundheitliche Risiko von Pestiziden liegt. Bestehenden Grenzwerte sind zu hoch angesetzt.
Die AGES erhöht mit solchen Aussagen die Angst bei den Verbrauchern. Den Pressesprecher sollte man abberufen, denn er verbreitet mehr Unsinn, als dem Verbraucher lieb ist.
Rescheneder