25. 07. 2008, 10:38

Sensation

Brückner neuer ÖFB-Teamchef

ÖFB zaubert Überraschungskandidat aus dem Hut: Tscheche Karel Brückner übernimmt von Josef Hickersberger.

Der ÖFB setzt in der Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika auf Erfahrung. ÖFB-Präsident Friedrich Stickler gab am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt, dass Karel Brückner der neue Teamchef der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft wird. Der 68-jährige Tscheche, der zuletzt das Nationalteam seiner Heimat betreut hat, erhält einen ab 1. August laufenden Vertrag für die Dauer der Qualifikation (bis Herbst 2009), der sich automatisch bis zur Endrunde verlängert, sollte das ÖFB-Team das Ticket für Südafrika 2010 lösen. Brückner wird am kommenden Montag (12.30 Uhr) in einer Pressekonferenz seine Vorstellungen präsentieren.

Lange Suche
Ziemlich genau ein Monat hat die Suche nach einem Nachfolger von Josef Hickersberger, der am 23. Juni überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, gedauert. Viele Namen waren im Spiel und wurden schon als sicherer Tipp gehandelt, Brückner war allerdings nie darunter. Immerhin hatte er im März das Ende seiner Tätigkeit für das tschechische Team damit begründet, dass 34 Jahre im Trainergeschäft genug sind. Nun hängt er zumindest noch zwei Jahre an, sehr zur Freude von Stickler, der am Freitagvormittag auch die "einhellige" Unterstützung der Bundesliga und der Landespräsidenten erhalten hatte.

ÖFB gelang großer Coup
"Ich darf ihnen bekannt geben, dass der neue österreichische Teamchef Karel Brückner heißt. Ich bin froh, dass es gelungen ist, Karel Bückner zu verpflichten. Er ist einer der erfahrensten Trainer einer Nationalmannschaft in Europa. Er ist ein erfolgreicher Trainer nicht nur im Bereich der Nationalmannschaft, er hat darüber hinaus große Erfolge in der Nachwuchsarbeit. Die U21-Nationalmannschaft von Tschechien, die von ihm auf die EM vorbereitet wurde, hat 2002 auch den EM-Titel der U21 erringen können. Er ist ein Mann, der nicht nur sein Wissen und seine Taktik in großen Turnieren nachdrücklich unter Beweis gestellt hat, sondern große Erfahrung und Fingerspitzengefühl mit jungen Spielern mehrmals bewiesen hat. Das ist die Garantie, dass der Weg, den wir in letzten Jahren gegangen sind mit dem Umbau und der Verjüngung, weiter gegangen wird", begründete Stickler seine Entscheidung.

Viel sprach für Brückner
Internationale Erfahrung und Erfolge (Qualifikation für die EM 2004 und 2008 sowie für die WM 2006 mit Tschechien) hätten für den 68-Jährigen gesprochen und gegen einen heimischen Teamchef, betonte der ÖFB-Boss. Vor allem Hickersberger-Assistent Andreas Herzog galt als Kandidat, der ÖFB-Rekordinternationale soll dem Trainerstab um Brückner aber weiter angehören, hofft Stickler. "Es hat natürlich auch Überlegungen in Richtung interne Lösung gegeben, also mit Andreas Herzog eine Lösung zu suchen", so Stickler. "Wir haben uns für Bückner entschieden und nicht gegen Herzog. Wenn man die Möglichkeit hat, einen Mann mit diesen Erfolgen zu kriegen, dann muss man den nehmen. Brückner hat großes Interesse bekundet, mit Herzog zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, er bleibt, die Tür für Herzog steht ganz weit offen. Ich glaube, dass er von der Erfahrung eines Karel Brückner profitieren kann."

Bleibt Herzog?
In den kommenden Tagen wird es daher auch ein Gespräch zwischen Brückner, der gut Deutsch spricht, und Herzog geben. Zumindest in den ersten drei Partien wird Herzog dem Team auf jeden Fall noch zur Verfügung stehen, erklärte Stickler nach einem Gespräch mit dem 39-Jährigen. Immerhin steht am 20. August in Nizza gegen Weltmeister Italien das einzige Testspiel auf dem Programm, ehe es am 6. September in Wien gegen Vizeweltmeister Frankreich und vier Tage später in Litauen mit der WM-Qualifikation los geht.

Keine Fernbetreuung
Nicht viel Zeit für den neuen Teamchef, sich ein Bild von seinen Teamkandidaten zu machen. Herzog und der bisherige Betreuerstab werden Brückner, der sich in den kommenden Tagen sein Trainerteam sucht, unterstützen. Zudem hätte sich Brückner schon alleine aus geographischer Nähe und als Gegner in einer der jüngsten Qualifikationen mit dem rot-weiß-roten Fußball auseinander gesetzt. Demnächst wird er auch nach Österreich ziehen. "Brückner hat uns nachdrücklich gesagt, dass er einer ist, der auf dem Platz lebt und keine Fernbetreuung macht. Er wird sehr viele Zeit auf österreichischen Fußball-Plätzen verbringen. Er ist sehr optimistisch und zuversichtlich, er erwartet sich einiges von dieser Mannschaft", erklärte Stickler.

Dass Brückner bei der EURO 2008 mit 68 Jahren der zweitälteste Teamchef war, spielte bei der Suche keine Rolle. "Wir haben nicht auf den Taufschein geschaut, sondern auf Erfahrung und Erfolg", meinte Stickler mit Verweis auf den ältesten Teamchef. Das war Luis Aragones, der Spanien zum Titel geführt hatte. Stickler: "Ich würde auch Aragones nehmen." Auf eine medizinische Untersuchung, wie dies bei Spielertransfers üblich ist, hat man beim Teamchef jedenfalls verzichtet.

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Bratlhuber meint am 27.07.2008 15:06

mit seinen hunderten Millionen den Austrianern keine Beine machen konnte, so wird auch Weltklasse-Trainer Brückner unseren Nationalkickern nichts Geniales entlocken können.
Mit der Goaß kann man halt nicht ackern, zumindest nicht in Österreich.

paTriOotiin meint am 26.07.2008 16:06

wenn andern hams net auftreibn können???der hawara is is um die 70 und sollt scho längst seniorenheim sitzen und seine tabletten schlucken....wieso hams ned glei den jopi heesters gnommen????

ehich meint am 26.07.2008 15:48

hans krankl musste diese nachricht erst verdauen. klar, wenn jemand so ein ego wie hans krankl hat ist es schwer anzusehen, wie leute "seinen" job besser machen als er und er nicht wieder teamchef wird

thor42 meint am 26.07.2008 11:06

Und da heißt es immer, in Österreich finden die 50+ keinen Job

Anonymous meint am 26.07.2008 11:17

welche Vollt.r.o.t.t.e.l.n setzen den Tschechen Karel Brückner als ÖFB-Teamchef ein. Der wird so wie alle anderen Teamchef`s mit diesem Spielerpotential einen Dreck zusammen bringen. Das Geld vom ÖFB a.b.z.o.c.k.e.n, nach einer Weile wenn die Taschen voll sind nach Tschechien zurückfahren sich die Hände im Lehnstuhl reiben und sagen "welche I.d.i.o.t.e.n sind die österreichischen Nichtskönner"

Rasko meint am 26.07.2008 08:45

Ein Pensionist wurde neuer Teamchef - passt aber gut zur Spielgeschwindigkeit des österr. Teams!

Gerhardius meint am 26.07.2008 07:59

hamma ! Super !
Jetzt müssen wir nur noch 22 Fussballer einbürgern, die kicken können

Hellkeeper meint am 25.07.2008 21:27

Die wurden Europameister, wegen ihrem ach so jungen Trainer? Der jetzt auch Für einen Trainerjob kann man nie alt genug sein. Von daher ist diese Geschwafel völliger Topfen.

FranzF meint am 25.07.2008 21:05

der eigentlich schon aufhören wollte, wird nun Trainer. Er passt gut zu den Figuren (Verzeihung Postenhascher) des ÖFB. Wie soll einer, der gerade mit einem Misserfolg bei der EURO unser junges, aufstrebendes Team motivieren. Hier wäre ein jüngerer Top-Trainer aus Deutschland viel interessanter gewesen, aber Brückner wird Stickler und Co nicht weh tun und ihre vielen Fehler nicht berühren.

Trotzdem viel Glück unserer Mannschaft für die Qualifikation. Ob sich Herzog die Wasserträger-Funktion antun wird, ist abzuwarten.

redsnepper meint am 26.07.2008 11:24

bei uns Österreicher nichts anderes erwartet worden, als das wir einen ausrangierten Grabflüchter als ÖFB-Teamchef einstellen. Solche Funktionäre die die Bestellung durchgeführt haben, gehören mit einem nassen Fetzen vertrieben, denn die haben vom Fußballspiel so viel Ahnung wie ich von der Schwangerschaft und das soll etwas heißen.

Platone meint am 25.07.2008 18:17

des woa jo eh kloa dass ana zuagrasn muass ba der nudltruppn die wir hobn, oba des wird a nix höfn, so gschissn wia unsare spün kriagt der oide eh glei an herzzickzack!!

Mallorca meint am 25.07.2008 17:54

Auch er muß angst haben nicht gleich von der neuen (lt. BZÖ Asylantenmizzi) abgeschoben zu werden. Beherrscht nicht einmal die Deutsche Sprache und kommt nach Österreich. Wie soll das den funktinieren?

wien16 meint am 25.07.2008 17:15

in seinem alter überhaupt noch hackeln?

Hellkeeper meint am 25.07.2008 16:42

Er hat mit Tschechien sehr viel geschafft. Die Mannschaft war ein Chaos, bevor er kam. Und nun ist Tschechien am 8. Platz der Weltrangliste, die Mannschaft war sogar zeitweise auf dem 2. Platz. Brückner schaffte es in die EM 2004, WM 2006, EM 2008. Auf jeden Fall ist das ein sehr guter Trainer für Österreich, wenn nicht sogar der Beste. Und mit ihm ist die WM 2010 in Südafrika realistisch.

karli meint am 25.07.2008 16:29

Am besten wäre ein Teamchef so um die 99 Jahre der hätte genug Erfahrung!!! und alle D E B I L E im ÖFB wären Zufrieden HA HA HA HA ..........................................................

16erBlech meint am 25.07.2008 16:22

sollte man die Aufbauarteit nicht weitermachen. Nichts gegen Herrn Brückner aber für eine Aufbauarbeit die ja Jahre dauer ist doch Herr Brückner leider schon zu alt. Glaube nicht das unsere Mannschaft in der Aera Brückner große Sprünge machen wird.

ehich meint am 25.07.2008 16:17

er ist für unsere team sicher nicht der beste, aber (hoffentlich) der richtige :P
aber nicht nur dem teamchefposten gehört erneuert sondern noch viel mehr die öfb-struktur (weg mit den übermächtigen länder-chefs) und stickler hat sowieso keine ahnung von fußball - das amt des casion-chefs ist noch keine legitimation als öfb-präsident