Entgeltlicher Content
Wohnzimmer

6 Tipps

Nachhaltig einrichten – so geht`s!

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein rücken immer mehr in den Vordergrund in jeglichen Bereichen unseres Alltags. Auch in den eigenen vier Wänden gibt es einige Möglichkeiten die Einrichtung nachhaltig zu gestalten. Wir zeigen Ihnen, wie das geht!  

Um einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir Ihnen hier unsere Tipps für eine nachhaltige Einrichtung zusammengefasst:

  • Upcyclen statt neu kaufen
  • Langlebige Möbel kaufen
  • Auf Siegel achten
  • Auf Herkunftsländer achten
  • Naturstoffe bevorzugen
  • Keine Plastikprodukte kaufen 

Für ein besseres Verständnis haben wir alle Punkte noch einmal ausformuliert und Ihnen erläutert. 

© Getty Images
Bambus in einem Korb
× Bambus in einem Korb


Nicht neu kaufen, sondern Upcyclen!

Zu allererst sollten Sie sich bei jedem Möbelstück und Dekoartikel, das auf Ihrer Wunschliste steht, fragen, ob sie es wirklich brauchen. Verzichten Sie ganz auf einen Kauf, oder erwerben den Artikel gebraucht, sparen Sie eine Menge CO2 und Plastikmüll ein.

Es muss nämlich nicht immer etwas Neues sein: Auch alte Möbel können upgecyclet werden und in neuem Glanz erstrahlen. Lackierte oder bemalte Kommoden und Regale, Stühle mit neu genähten Kissen oder Hussen und umfunktionierte Nachtschränkchen bringen frischen Schwung in Ihre Wohnung, ohne dass Sie viel Geld ausgeben müssen. Und noch dazu erschaffen Sie einzigartige Einzelstücke, die sonst keiner hat!

© Getty Images
Vater mit Kind bemalen einen Stuhl
× Vater mit Kind bemalen einen Stuhl

 

Langlebige Möbel wählen

Wenn die alten Möbel aber doch nicht mehr so viel hergeben und etwas Neues gebraucht wird, empfehlen wir hochwertige Möbel aus Massivholz. Diese sind zwar oft etwas teurer, halten dafür aber auch deutlich länger als günstige „Trend- Möbel“.

© Getty Images
Alte Holzkommode
× Alte Holzkommode

 

Auf Siegel achten

Bei Ihrer Einrichtungssuche sollten Sie außerdem auf Siegel achten, die die Möbelstücke als nachhaltig kennzeichnen. Bei Holzmöbeln zum Beispiel steht das „FSC- Siegel“ für einen nachhaltigen Forstbetrieb. Bei Polstermöbeln wie Sofas sollten Sie die Augen nach Gütesiegeln wie dem Blauen Engel, dem Goldenen M oder ÖkoControl offen halten - sie garantieren eine schadstofffreie Polsterung.

© Getty Images
grauer Sessel
× grauer Sessel

 

Herkunftsländer beachten

Neben den Siegeln, ist auch das Herkunftsland Ihres gewünschten Möbelstücks relevant. Am nachhaltigsten sind natürlich Holzmöbel aus dem eigenen Land oder Anbaugebieten in der nahen Umgebung, auf Möbel aus Tropenhölzern mit einem fernen Herkunftsland sollten Sie dagegen verzichten.

© Getty Images
Küchentisch aus Holz mit Stühlen
× Küchentisch aus Holz mit Stühlen

Bei Polstermöbeln kann das Herkunftsland bereits einiges über die Schadstoffbelastung der Materialien aussagen: Möbel aus China oder Osteuropa sollten Sie lieber nicht kaufen.

Naturstoffe statt Kunstfasern

Auch bei Textilien wie Teppichen, Plaids und Kissenbezügen sind Naturmaterialien deutlich nachhaltiger als Produkte aus Kunstfasern. Greifen Sie zu Materialien wie

  • Baumwolle
  • Hanf oder
  • Leinen

Diese sind nicht nur nachhaltiger, sondern fühlen sich auch auf der Haut deutlich feiner an.

© Getty Images
Zwei Frauen unter einer Wolldecke
× Zwei Frauen unter einer Wolldecke

 

Dekoartikel nicht aus Plastik

Um Plastik einzusparen sollte auch bei Dekorationen nicht zu Artikeln aus künstlichen Materialien gegriffen werden. Besser sind Produkte aus Bambus, Keramik oder Naturstein.

© Getty Images
Kakteen Deko
× Kakteen Deko


Wenn Sie nun all diese Aspekte beachten, steht einer nachhaltigen Einrichtung nichts mehr im Weg. Die Umwelt wird es Ihnen danken!