Mittelstandsbericht 2016 des BMDW

Aufstieg

Mittelstandsbericht 2016 des BMDW

Einen Vergleich der Innovationsleistung unterschiedlicher Länder bietet das „European Innovation Scoreboard“ (früher „Innovation Union Scoreboard“) der Europäischen Kommission, bei dem insgesamt 25 Innovationsindikatoren verglichen werden. Österreich belegt in diesem Ranking den 10. Platz innerhalb der EU-28 und zählt damit zur Gruppe der „Strong Innovators“ (früher „Innovation Followers“).

European Innovation Scoreboard Österreich © ec.europa.eu

Im Jahr 2008 war Österreich bereits auf den Platz 6 vorgestoßen und verlor allerdings aufgrund rückläufiger Entwicklung bei einzelnen Indikatoren und der rascheren Verbesserung der Innovationsleistung in anderen Ländern einige Rankingplätze. Zuletzt ist allerdings eine Trendumkehr zu beobachten und Österreich konnte seine Positionierung im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern. Ziel der Bundesregierung ist es, Österreich an die Spitze des European Innovation Scoreboard zu bringen, wo sich derzeit Schweden, Dänemark, Finnland, Deutschland und die Niederlande platzieren. (Europäische Kommission, 2016a)

Mehr Geld für Forschung und Entwicklung

Die öffentlichen Forschungs- und Entwicklungsausgaben wurden in den vergangenen Jahren gesteigert und 2016 erreicht Österreich voraussichtlich zum dritten Mal in Folge eine Forschungsquote (Bruttoinlandsausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)) von über 3 %. Innerhalb der EU-28 liegt Österreich bei den FuE-Ausgaben 2014 an dritter Stelle hinter Finnland und Schweden und konnte damit Deutschland und Dänemark überholen. (BMWFW / BMVIT, 2016)

FuE-Intensität in den EU-Mitgliedstaaten Grafik © ec.europa.eu

Zu den relativen Schwächen des österreichischen Innovationssystems zählen laut European Innovation Scoreboard unterdurchschnittliche nicht FuE-basierte Innovationsausgaben von Unternehmen. Die wirtschaftlichen Effekte des österreichischen Innovationssystems sind im EU-Vergleich zudem unterdurchschnittlich aufgrund eines geringeren Anteils an wissensintensiven Dienstleistungsexporten, einem geringeren und im Zeitverlauf rückläufigen Anteil an Unternehmensumsätzen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen sowie einem geringeren Anteil an Lizenz- und Patenteinnahmen aus dem Ausland. (Europäische Kommission, 2016a)

Mehr Informationen:
www.bmdw.gv.at

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