Drei zentrale Antworten zum Pilotprojekt

Tempo 140

Drei zentrale Antworten zum Pilotprojekt

Ab 1. August gilt auf rund 120 Kilometern auf zwei dreispurigen Abschnitten der A1, der Westautobahn, in Niederösterreich und Oberösterreich das ein Jahr gültige Tempolimit von 140 km/h. Die höchstzulässige Geschwindigkeit wird um zehn Stundenkilometer angehoben. Dazu die Antworten auf folgende drei diesbezüglich wichtigen Fragen:

Wo genau darf 140 km/h gefahren werden?

Die konkreten 140er-Bereiche werden mit entsprechenden Verkehrrschildern angezeigt. Es handelt sich um folgende Autobahn-Abschnitte

  • A1-Strecke Niederösterreich zwischen Melk und Oed: Fahrtrichtung Salzburg - Nach der Melkbrücke bis zur Vorankündigung der Ausfahrt Oed; Fahrtrichtung Wien: Nach der Ausfahrt Oed bis nach der Melkbrücke
  • A1-Strecke Oberösterreich zwischen Knoten Haid und Sattledt: Fahrtrichtung Salzburg - Vom "Puckinger Berg" bis vor die Ausfahrt Sattledt; Fahrtrichtung Wien: Nach der Auffahrt Sattledt bis zum Beginn der Überkopf-Anzeigen für den Großraum Linz.

Wann darf ich 140 km/h fahren?

Achtung: Wie bislang bei Tempo 130, ist die gesetzliche Höchstgeschwindigkeit 140 nur bei optimalen Fahrbedingungen erlaubt. Laut Straßenverkehrsordnung gilt die "Pflicht zur Anpassung der Fahrgeschwindigkeit an die Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse" (§ 20 StVO). Das bedeutet, dass etwa bei Regen oder Schneefall, bei Nebel oder auch dichtem Verkehr das Tempo anzupassen ist!

140 km/h ist nur zwischen 5 und 22 Uhr erlaubt. Gemäß der Experten-Einschätzung gibt es für Anrainerinnen und Anrainer kein Problem hinsichtlich Lärm. Die Änderung betrifft ausschließlich PKW. Die Schallauswirkungen vor und nach der Tempo-Erhöhung werden zudem genau gemessen.

Warum eine 140 km/h Pilotstrecke?

Das Autobahn-Tempolimit von 130 km/h stammt aus den 1970er-Jahren. Straßen-Infrastruktur, wie etwa Leitschienen, und Autos sind seither um ein Vielfaches sicherer geworden. Dazu ist das Mobilitätsbedürfnis stark angestiegen. Viele Autofahrerinnen und -fahrer wollen und sollen schneller vorankommen. Das Verkehrsministerium und die ASFINAG möchten diesem Anliegen mobiler Menschen, rascher an ihrer Ziele zu kommen, entsprechen.

Die ASFINAG begleitet die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit mit detaillierten Vorher-Nachher-Messungen. Untersucht werden Luftgüte, Lärm, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Unfallzahlen. Auf deren Grundlage kann 2019 die Entscheidung über eine Beibehaltung oder Ausweitung von Tempo 140 auf weitere Autobahn-Abschnitte getroffen werden.

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