Aktien-Crash nach Angriffen auf Öl-Industrie

18 Prozent verloren

Aktien-Crash nach Angriffen auf Öl-Industrie

Dubai. Nach den verheerenden Drohnenangriffen auf die saudi-arabische Ölindustrie haben Aktien in dem Königreich deutlich an Wert verloren. Der Hauptindex des Landes fiel zur Markteröffnung am Sonntag um 2,3 Prozent. Auch andere Börsenplätze am Persischen Golf gaben nach. So fiel der wichtigste Index in Kuwait um 1,1 Prozent, in Dubai waren es 0,8 Prozent.
 
Die Angriffe wurden von Huthi-Rebellen aus dem Jemen ausgeführt, die wiederum vom Iran unterstützt werden - dem Erzfeind Saudi-Arabiens in der Region. Die Angreifer beschossen zwei Förderanlagen im Herzen der saudi-arabischen Ölproduktion.
 
Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es dürfte eher "Wochen als Tage" dauern, bis die vollständige Produktionskapazität wieder erreicht ist. Durch die Attacken auf Standorte des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Abkaik und Churais am Samstag wurde eine Fördermenge von 5,7 Millionen Barrel pro Tag bis auf Weiteres lahmgelegt. Das ist mehr als die Hälfte der täglichen Ölproduktion des Königreichs. Offizielle Angaben zur Dauer der Lieferausfälle lagen bisher nicht vor.
 
Der Aktien-Index des Landes hat seit Anfang Mai 18 Prozent an Wert verloren. Saudi Basic Industries - der größte petrochemische Konzern des Landes - büßte am Sonntag 3,3 Prozent an Börsenwert ein. Der führende Ölproduzent Saudi Aramco plant gerade einen Börsengang in Riad.
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