Ölpreise nach Rückgang am Vortag wieder gestiegen

Auftrieb: Handelsabkommens USA und China

Ölpreise nach Rückgang am Vortag wieder gestiegen

Singapur. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 64,50 US-Dollar (57,89 Euro). Das waren 50 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI stieg um 47 Cent auf 58,28 Dollar.

Für Auftrieb am Erdölmarkt sorgte die Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China. Zum einen weckt dies die Hoffnung, dass die Weltwirtschaft und die Ölnachfrage wieder etwas stärker wachsen werden. Zum anderen hat China zugesichert, mehr amerikanisches Rohöl und Ölprodukte wie Benzin zu kaufen.

Am Mittwoch waren die Rohölpreise dagegen unter Druck geraten, nachdem das US-Energieministerium einen starken Anstieg der landesweiten Reserven an Benzin und Diesel gemeldet hatte. Außerdem teilte die Behörde mit, dass die US-Ölförderung auf einen neuen Rekordstand von 13,0 Millionen Barrel je Tag gestiegen ist. Der Produktionsboom geht vor allem auf die umstrittene Fracking-Technologie zurück.

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