ATX startet schwächer in die Woche

Die Wiener Börse ist mit schwächeren Notierungen in die Handelswoche gestartet. Der ATX fiel um 0,62 Prozent auf 2.704,92 Einheiten.

Der Start in die neue Handelswoche stand dabei unter belasteten Vorzeichen: Zum einen, weil vorbörslich bekannt wurde, dass das Wirtschaftswachstum in China im vergangenen Jahr so moderat wie zuletzt 1999 ausgefallen war. Zum anderen, weil die Deutsche Bank am Sonntag einen Milliardenverlust im vierten Quartal publik gemacht hatte.

Dabei folgten die heimischen Bankenwerte dem schwachen internationalen Branchentrend, den Händler mit der verhagelten Bilanz der Deutschen Bank begründeten. So schwächten sich die Papiere der vor einer Kapitalerhöhung stehenden Raiffeisen Bank International (RBI) um 1,61 Prozent ab, Erste Group büßten 2,10 Prozent ein.

Ganz anders verlief der Handelstag für AMAG, die sich um 4,91 Prozent verteuerten. Der Aluminiumverarbeiter weitet seine Lieferungen an den US-Flugzeughersteller Boeing "signifikant" aus.