Die Post verdiente im ersten Quartal mehr

Die österreichische Post AG hat im ersten Quartal 2013 besser verdient als in der Vorjahresperiode. Der Umsatz ist hingegen nach der Dekonsolidierung des Geschäfts in Belgien und Luxemburg leicht gefallen. Vergleicht man nur die fortgeführten Geschäftsbereiche, so gab es auch beim Umsatz ein Plus, teilte das Unternehmen am Freitag ad hoc mit.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt unverändert, es wird ein stabiler bis leicht steigender Umsatz erwartet. Da neue Bilanzierungsregeln gelten (vorzeitigen Anwendung von IAS 19) weichen beim Gewinn die Vergleichswerte des Vorjahresquartals von den damals berichteten Zahlen ab.

Der operative Gewinn (Ebit) der Post lag im ersten Quartal bei 59,7 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal gab es ein Ebit von 58,3 Mio. Euro (im Vorjahr berichteter Wert: 55,8 Mio. Euro). Der Nettogewinn stieg um 7,8 Prozent auf 46,6 Mio. Euro von damals 43,2 Mio. Euro (im Vorjahr berichteter Wert: 41,40 Mio. Euro).

Der Umsatz der Post belief sich im ersten Quartal auf 602,9 Mio. Euro, nach 605,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Ohne Tochtergesellschaften in Benelux hätte der Umsatz 594,9 Mio. Euro betragen, in den fortgeführten Bereichen gab es damit ein Umsatzplus.

In der Division Brief, Werbepost & Filialen stieg der Umsatz um 1,5 Prozent (6,0 Mio. Euro) auf 391,0 Mio. Euro durch die Konsolidierung neuer Tochtergesellschaften in Polen, Rumänien und Bulgarien (plus 6,2 Mio. Euro) sowie durch positive Impulse durch Wahlen und Bürgerbefragungen in Österreich im ersten Quartal 2013. Auch bei Mail-Solutions gab es Zuwächse.