"Dreamliner"-Ausfall belastet ANA massiv

Der japanische Lufthansa-Partner All Nippon Airways (ANA) rechnet wegen des Ausfalls seiner pannengeplagten "Dreamliner"-Flugzeuge mit hohen Belastungen. Die Probleme mit dem 787-Langstreckenjet des US-Herstellers Boeing dürften allein im Januar zu Einnahmeausfällen von 1,4 Mrd. Yen (11,33 Mio. Euro) führen. Wie lange der "Dreamliner" ausfalle, sei derzeit nicht abzusehen.

Sollte der Langstreckenflieger mehr als ein Jahr am Boden bleiben, werde dies Auswirkungen auf die Strategie des Konzerns haben, sagte ein Unternehmensvertreter der Agentur Jiji Press. Je nach Fall müsse man dann über Maschinen wie Flugrouten nachdenken. ANA besitzt so viele Dreamliner wie keine andere Gesellschaft.

Ungeachtet des Ausfalls der 787-Jets rechnet die Fluggesellschaft im noch bis 31. März laufenden Geschäftsjahr weiter mit einem Nettogewinn von 40 Mrd. Yen (323,76 Mio. Euro). Das ist ein Anstieg zum Vorjahr von 42 Prozent. Der Umsatz soll um 4,1 Prozent auf 1,47 Bill. Yen steigen.