Euro gibt weiter auf 1,26 Dollar nach

Der Euro hat gegen den US-Dollar am Montagnachmittag weiter nachgegeben. Um 15.15 Uhr notierte er mit 1,2600 Dollar, nach 1,2596 Dollar beim Freitag-Fixing der Europäischen Zentralbank (EZB). Den aktuellen Euro-Richtwert legte die EZB bei 1,2618 Dollar fest.

Ein Devisenhändler verwies auf die sich ausweitenden Spreads spanischer und italienischer Bonds als Belastungsfaktor für die betreffenden Aktienmärkte wie auch für den Euro. Als wesentlich stufte er in diesem Zusammenhang die Finanzprobleme in Spaniens Banksektor ein. Aktuell werde der Kapitalbedarf spanischer Geldhäuser auf das Doppelte des bisher angenommenen Wertes prognostiziert, sagte er.

Im asiatischen Handel hatte der Euro bei 1,2746 Dollar noch ein Monatshoch markiert, nachdem bei den Wahlen in Griechenland am Wochenende die Spar- und Eurobefürworter die Mehrheit erlangt hatten. Die Erleichterung sei aber schnell der Ernüchterung gewichen, dass die Probleme der Eurozone dadurch noch längst nicht gelöst seien, hieß es.

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