Euro im Frühhandel etwas schwächer

Der Euro hat am Mittwoch in der Früh gegen den US-Dollar etwas nachgegeben. Der Dollar profitierte Händlern zufolge von der Hoffnung auf eine Einigung im US-Budgetstreit. Um 9 Uhr hielt der Euro bei 1,3520 Dollar nach 1,3554 beim Richtkurs vom Dienstag. In New York hatte der Euro gegen 22 Uhr zuletzt mit 1,3531 Dollar notiert.

Bestimmende Themen am Markt waren weiter der US-Haushaltsstreit und Italiens Regierungskrise. Impulse könnte auch die am Nachmittag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) bringen. Eine Zinsänderung wird zwar nicht erwartet, aufmerksam verfolgt werden dürften aber die anschließenden Kommentare der Notenbanker.

In den USA ist es am Vortag zum ersten Mal seit 17 Jahren zu einem Stillstand der Verwaltung gekommen, nachdem sich Demokraten und Republikaner nicht innerhalb der Frist auf ein neues Budget einigen konnten. Hunderttausende Staatsbedienstete befinden sich im Zwangsurlaub. Damit könnte auch die Veröffentlichung des für die Finanzmärkte wichtigen US-Arbeitsmarktberichts am Freitag ausfallen, hieß es.

Verfolgt wird am Markt auch weiter die Regierungskrise in Italien. Der seit fünf Monaten amtierende Ministerpräsident und Regierungschef Enrico Letta stellt dem Parlament am Mittwochvormittag die Vertrauensfrage. Damit will er feststellen, ob er nach dem Regierungsaustritt der Partei "Volk der Freiheit" (PdL) um Ex-Premier Silvio Berlusconi noch über eine Mehrheit verfügt. Letta will sich um 9.30 Uhr an den Senat richten, in dem seine Demokratische Partei (PD) allein keine Mehrheit hat.

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