Europas Börsen mit Verlusten, Bankenaktien sehr schwach

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag mit negativen Vorzeichen aus dem Handel gegangen. Die positiven US-Wirtschaftsdaten heizen laut Analysten die Spekulation um eine Reduzierung der geldpolitischen Hilfen durch die US-Zentralbank Fed weiter an, was die Aktienmärkte belaste. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 1,29 Prozent.

In Europa galten vor allem die EZB-Entscheidung und die anschließenden Ausführungen von EZB-Chef Draghi als bestimmende Themen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich laut Commerzbank abwartender gezeigt als von vielen Experten erwartet.

In einer Branchenübersicht gab es für die Finanzwerte die durchschnittlich stärksten Kursverluste. Unter allen 50 Euro-Stoxx-Werte waren die Aktien der Banken Intesa San Paolo, BBVA, UniCredit und Banco Santanader mit Kursabschlägen zwischen zwei und 3,4 Prozent unter den schwächsten Titeln.

BNP Paribas schlossen mit einem Minus von 1,67 Prozent. Die BNP Paribas hat das Rennen um die polnische Rabobank-Tochter BGZ gemacht. Das polnische Institut mit rund 400 Filialen geht für rund eine Milliarde Euro an die größte französische Bank.

Tiefer zeigten sich auch Einzelhandelswerte. Hier belasteten unter anderem Metro-Papiere, die nach einer Abstufung auf "Equal-weight" durch Morgan Stanley um 4,75 Prozent absackten.

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