Europas Börsen schließen mehrheitlich schwächer

Die europäischen Leitbörsen sind am Montag nach einem weitgehend ruhigen Handelstag mit mehrheitlich mit schwächerer Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verlor um 13,16 Einheiten oder 0,48 Prozent und schloss bei 2.750,52 Zähler.

Damit haben Europas wichtigste Börsen zum Wochenauftakt nicht an ihre jüngste Rallye anknüpfen können, sondern gönnten sich erst einmal eine Verschnaufpause. Einige Indizes hatten sich zuletzt auch dank robuster US-Arbeitsmarktdaten in Rekordlaune präsentiert und kamen nun etwas zurück, hieß es von einem Marktbeobachter.

Angesichts nur weniger Unternehmensnachrichten rückten zu Wochenbeginn Konjunkturdaten in den Fokus. So hat sich die Wirtschaftsstimmung im Euroraum im April überraschenderweise etwas aufgehellt. Auch das Investorenvertrauen im Euroraum ist nach zwei Rückschlägen in Folge wieder gestiegen - allerdings trübt sich der Ausblick für Deutschland ein. Die Einzelhandelsumsätze im Euroraum sind im März wie erwartet leicht gefallen, wurde ferner bekannt.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Technologiewerte unter den größeren Gewinnern. Versorger führten hingegen die Verliererliste an. Auch der Bank-Sektor und Autowerte mussten an Terrain abgeben.