Europas Börsen zu Mittag einheitlich etwas tiefer

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch zu Mittag einheitlich etwas schwächer tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,42 Prozent auf 3.078,07 Punkte. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen vor den sogenannten "Fed-Minutes", dem an diesem Abend zur Veröffentlichung anstehenden Sitzungsprotokoll der US-Notenbank von Ende Juli.

Neuigkeiten über eine erste Leitzinserhöhung werde es wohl nicht geben. Intensiv dürfte aber nach Hinweisen Ausschau gehalten werden, wie der weitere Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik ablaufen solle, hieß es.

Der geldpolitische Ausschuss der Bank of England steht ab sofort nicht mehr geschlossen hinter dem derzeit sehr lockeren Kurs in der Geldpolitik, wurde am Vormittag bekannt. Bei der vergangenen Zinssitzung hätten zwei Mitglieder des neunköpfigen Gremiums für eine erste Zinserhöhung seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise gestimmt, hieß es im Protokoll der Zinssitzung vom 6. und 7. August.

Einige Einzelwerte wurden von vorgelegten Zahlen bewegt. In den Niederlanden und Dänemark standen die Brauereikonzerne Heineken und Carlsberg mit ihren Quartalsbilanzen im Blick. Heineken, der weltweit drittgrößte Brauereikonzern profitierte im ersten Halbjahr von höheren Preisen und einem steigenden Bierdurst. Der Umsatz legte zu, und die Aktie kletterte in Amsterdam 6,86 Prozent. Carlsberg hingegen fielen nach dem vorgelegten Geschäftsbericht und Aussagen zum Gesamtjahr in Kopenhagen um gut drei Prozent.

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