Europas Leitbörsen im Frühhandel kaum verändert

Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag etwas schwächer in den Handel gestartet. Weder aus den USA noch aus Asien waren klare Impulse zu verzeichnen, sodass den Anlegern vor dem G20-Treffen in Moskau ein Grund zum Investieren fehlte. Der Leitindex Euro-Stoxx-50 notierte um 10.15 Uhr um 0,07 Prozent schwächer bei 2.633,53 Punkten. Am Vortag hatte der europäische Leitindex unter schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone gelitten.

Wegen möglicher Aussagen zu den globalen Währungsbeziehungen steht an diesem Freitag das in Moskau beginnende G20-Finanzministertreffen im Blickfeld. Kursbewegende Nachrichten erwarten sich Börsianer davon aber nicht. "Die US- Konjunkturdaten könnten dagegen schon etwas Einfluss auf das Geschehen haben", sagten die Experten der National-Bank. Diese stehen aber erst am Nachmittag auf dem Programm.

Bei Werten aus der Mineralölbranche gab es sowohl ein Plus als auch ein Minus: Der norwegische Konzern Aker Solutions meldete für das Schlussquartal 2012 einen Nettogewinn von 504 Mio. Kronen. Die Aktien verloren 8,2 Prozent. Eni-Papiere legten hingegen um drei Prozent zu. Der italienische Ölkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von einer gestiegenen Produktion profitiert und den Gewinn leicht gesteigert. Unter dem Strich legte der bereinigte Überschuss um 2,7 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro zu.

Die Aktien von Anglo American gewannen mehr als drei Prozent, nachdem der britische Bergbaukonzern beim Jahresgewinn die Erwartungen der Analysten übertroffen hatte. Beim niederländischen Versicherer Aegon fiel der Nettogewinn im vierten Quartal ebenfalls besser als erwartet aus. Die Aktien reagierten mit einem Plus von 3,19 Prozent.