Europas Leitbörsen im Verlauf weiterhin schwächer

Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag am frühen Nachmittag weiterhin schwächer tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 12,92 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 3.126,34 Punkte.

Die Krise in der Ukraine bleibt weiter im Blick der Anleger. Am Donnerstag trafen die Außenminister der USA, Russlands, der Ukraine und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in einem Genfer Hotel zusammen. Unterdessen wurden bei einem Angriff prorussischer Aktivisten auf einen ukrainischen Militärstützpunkt mindestens drei Menschen getötet.

In Sachen Konjunkturdaten blieb es in Europa am letzten Handelstag vor Ostern hingegen weitgehend leer. Impulse könnten im Späthandel aus den USA kommen: Dort stehen der wöchentliche Arbeitsmarktbericht sowie der Philadelphia-Fed-Index zur Veröffentlichung an.

In London verloren die Titel von Diageo 4,03 Prozent auf 1.823 Pence. Für den weltgrößten Spirituosenkonzern läuft es in den Schwellenländern immer noch nicht rund. Vor allem durch die schwächeren Geschäfte in Asien sank der um Währungseffekte und Zukäufe bereinigte Umsatz im abgelaufenen Quartal unerwartet um 1,3 Prozent.

In Paris verzeichneten die Anteilsscheine von Remy Cointreau mit einem Minus von 4,16 Prozent auf 60,35 Euro klare Abschläge. Der französische Spirituosenhersteller gab bekannt, dass der bereinigte operative Gewinn zwischen 35 und 40 Prozent fallen dürfte - deutlich mehr als die bereits prognostizierten 10 Prozent.