Europas Leitbörsen zu Mittag einheitlich im Minus

Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag im Mittagshandel einheitlich mit Kursverlusten präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,83 Prozent auf 2.709,34 Punkte.

Schwache Daten aus den USA trübten die Stimmung an den Aktienmärkten ein. Bereits am Vortag sorgte ein überraschend geschrumpftes US-Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2012 für Kursverluste an den Börsen. Daneben rückten vor allem Unternehmensbilanzen in den Fokus.

So mussten Banco Santander wegen Rückstellungen für faule Kredite 2012 einen Gewinneinbruch von fast 60 Prozent verbuchen. Der Nettogewinn sank auf 2,21 Mrd. Euro. Banco Santander sackten um 3,03 Prozent auf 6,206 Euro ab. Auch andere Banktitel wie BBVA (minus 2,22 Prozent) und Intesa Sanpaolo (minus 2,47 Prozent) zeigten sich schwach.

Gegen den Trend stemmen konnten sich jedoch Deutsche Bank, obwohl das Kreditinstitut hohe Konzernverluste zum Jahresende hinnehmen musste. Analysten zeigten sich jedoch positiv überrascht von der stärkeren Kapitalsituation. Die Papiere legten 0,63 Prozent auf 37,385 Euro zu.

Ergebnisse legte außerdem Ericsson vor. Die Aktien kletterten um 9,08 Prozent nach oben. Der schwedische Telekomausrüster konnte seinen Umsatz im Schlussquartal um fünf Prozent steigern und übertraf damit die Erwartungen, hieß es am Markt.