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Erste Group und voestalpine treiben ATX an

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Der ATX stieg um 41,21 Punkte oder 1,71 Prozent auf 2.451,34 Einheiten.

Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit starken Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 41,21 Punkte oder 1,71 Prozent auf 2.451,34 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 26 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.425 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,15 Prozent, DAX/Frankfurt +0,62 Prozent, FTSE/London +0,13 Prozent und CAC-40/Paris +0,48 Prozent.

   In einem freundlichen europäischen Umfeld konnte der heimische Markt deutlichere Gewinne einstreifen. Für die gute ATX-Performance wurden vor allem die starken Kursaufschläge der Schwergewichte Erste Group und voestalpine verantwortlich gemacht.

   voestalpine schlossen mit einem deutlichen Aufschlag von 4,61 Prozent auf 31,92 Euro, nachdem die Stahlaktie bereits am Vortag nach überraschend positiven Zahlen um 3,60 Prozent gewonnen hatte. Im Nachgang der Ergebnisse gab es nun optimistischere Analystenmeinungen. Das Kursziel für die voest-Titel revidierten beispielsweise die Experten von HSBC, Goldman Sachs und Societe Generale nach oben auf 33,0 bis 36,0 Euro.

   Bankentitel standen europaweit in der Gunst der Anleger. Die Erste Group-Aktie verbuchte ein sattes Kursplus von 4,51 Prozent auf 25,71 Euro. Wie angekündigt hat die Erste am Berichtstag die Staatshilfe zurückgezahlt, die die Republik Großbanken während der Krise 2009 gewährt hat. Raiffeisen Bank International kletterten um 2,98 Prozent auf 23,64 Euro hoch.

   Andritz gaben um weitere 0,24 Prozent auf 39,00 Euro ab, nachdem die Aktie des Anlagenbauers bereits am Vortag nach publizierten Quartalszahlen um fast acht Prozent eingebrochen war. Die Analysten der Baader Bank haben ihr Kursziel für die Andritz-Aktie nach der jüngsten Zahlenvorlage von 45,8 auf 41,4 Euro zurückgenommen. HSBC stufte die Titel hingegen von "Underweight" auf "Neutral" hoch. Das Kursziel von 41,0 Euro wurde hier bestätigt. Als Begründung gaben die Analysten an, dass die Hauptargumente für ihre bisherige Empfehlung "Underweight" nun bereits eingepreist seien.

   Vorgelegte Geschäftszahlen rückten Palfinger ins Blickfeld der Akteure. Die Zuwächse des Salzburger Kranherstellers im ersten Halbjahr beim Gewinn und Umsatz wurden am Markt mit „in-line“ bewertet. Die Aktie ging mit plus 1,80 Prozent bei 24,10 Euro aus dem Börsentag.

   Telekom Austria kletterten um 1,86 Prozent auf 5,27 Euro. Das Telekomunternehmen wird in der kommenden Handelswoche Geschäftszahlen präsentieren.

   OMV-Anteilsscheine gingen um 0,41 Prozent auf 33,69 Euro zurück. Hier könnte eine schwächerer Rohölpreis belastet haben, hieß es aus dem Handel.

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