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Europas Börsen schließen fester

Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag wurden von den Märkten ebenfalls positiv aufgenommen, so ein Marktteilnehmer.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Freitag mit leichten Gewinnen geschlossen. Positive Konjunkturdaten aus Japan haben die Märkte positiv in den Handel starten lassen. Die US-Konjunkturdaten am Nachmittag wurden von den Märkten ebenfalls positiv aufgenommen, so ein Marktteilnehmer. Der Euro-Stoxx-50 hat am Freitag mit 2.728,47 Punkten um 44,05 Zähler oder 1,64 Prozent fester geschlossen.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im 4. Quartal 2009 stärker als zunächst ermittelt gewachsen und wurde um 0,2 Punkte auf 5,9 Prozent oben revidiert. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago ist im Februar überraschend gestiegen. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Eingetrübt hat sich hingegen der von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima-Index.

Tagesgewinner nach Branchen waren im Euro-Stoxx-600 am Freitag die Versicherungs- und Bankenwerte. Die Papiere der Allianz-Versicherung legten um 3,2 Prozent auf 84,30 Euro zu. Die Analysten der Citigroup haben Allianz-Aktien auf "Hold" belassen. Sehr gefragt waren Aegon-Aktien mit plus 4,61 Prozent auf 4,63 Euro. Händler verwiesen auf einen Bericht in der "Times Online", wonach die Munich Re einen intensiven Blick auf den niederländischen Versicherer geworfen hat. Auch andere Titel der Branche wie ING und Old Mutual konnten kräftig zulegen.

Gewinne gab es ebenfalls im Bankensektor. Credit Agricole mit einem Aufschlag von 4,00 Prozent und Banco Santander mit plus 3,36 Prozent stachen besonders hervor. Titel der Lloyds Banking Group rutschten dagegen mit minus 4,37 Prozent auf 52,50 Britische Pence an das Ende im Londoner "Footsie". Im vergangenen Jahr hatten bei der britischen Großbank vor allem Belastungen aus der Finanzkrise sowie die Vorsorge für mögliche Kreditausfälle für ein dickes Minus gesorgt. Für die Zukunft rechnet das Finanzinstitut jedoch mit einer deutlichen Erholung im operativen Geschäft. Zudem dürften die Belastungen aus der Krise weiter zurückgehen.

Saint-Gobain-Papiere waren mit plus 7,88 Prozent auf 34,52 Euro bester Wert im europäischen Leitindex. Der französische Baustoffkonzern hatte 2009 bei Umsatz und Ergebnis zwar deutlich eingebüßt, konnte aber die Markterwartungen dennoch leicht übertreffen. Für 2010 geht Saint-Gobain von einem deutlich steigenden Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus. Den Anlegern wird für 2009 eine unveränderte Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen.

In London legten Minenwerte aufgrund von höheren Metallpreisen deutlich zu. BHP Billiton-Aktien verteuertem sich um 2,35 Prozent auf 2007 Pence und Rio Tinto-Papiere legten um 3,49 Prozent auf 3364 Pence zu.

ATX -0,07 % I DAX +1,20 % I FT-SE-100 +1,45 % I CAC-40 +1,87 % I SPI +0,99 %
FTSE MIB +1,08 % I IBEX-35 +2,05 % I AEX +0,92 % I BEL-20 +1,38 % I SX Gesamt +0,77 %