Europas Börsen schließen mit tieferen Notierungen

Europas Börsen schließen mit tieferen Notierungen

Die anhaltenden Sorgen um die Finanzkraft in Griechenland haben die europäischen Börsen am Donnerstag in die Verlustzone geschickt. Die Risikoaufschläge auf griechische Staatsanleihen sind auf Rekordhöhe gestiegen und haben die Befürchtungen um die Zahlungsunfähigkeit genährt. Der Euro-Stoxx-50 sank um 1,09 % auf 2.942,31 Einheiten.

Vor allem Bankenwerte litten durch die aufgeflammten Sorgen und mussten Federn lassen. Zu den schwächsten Papieren im paneuropäischen Leitindex zählten Societe Generale (minus 3,14 % auf 44,85 Euro), UniCredit (minus 2,68 % auf 2,18 Euro) und Credit Agricole (minus 2,29 % auf 12,99 Euro). Die Notenbanken der Eurozone und in Großbritannien haben indessen ihre Leitzinsen unverändert bei 1,0 bzw. 0,5 % belassen.

Die Nachrichten des Tages wurden aber aus der Luftfahrtbranche publik. So wurden in der Nacht Übernahmefantasien von der US-Fluggesellschaft US Airways bekannt, welche die United Airlines übernehmen wolle, so Kreise. Indessen haben die British Airways und die spanische Iberia ihren Zusammenschluss besiegelt und unterschrieben. British Airways stiegen um 2,85 % auf 245 Pence und Iberia gewannen 1,94 % auf 2,678 Euro.

Bei der deutschen Lufthansa ist der Streik der Piloten vorerst vom Tisch, nun erwägen jedoch die Fluglotsen einen Arbeitsausstand. Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) über die Arbeitszeiten seien gescheitert, hieß es. Lufthansa-Papiere ließen 0,16 % auf 12,785 Euro nach.

In Stockholm konnten die Anteile der Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) um 5,46 %t auf 496,50 Kronen zulegen. H&M hat im ersten Geschäftsquartal die Gewinne kräftig gesteigert und einen höheren Umsatz ausgewiesen. Vor Steuern stieg der Gewinn in den Monaten Dezember bis Ende Februar um 42 % auf 5,1 Mrd. schwedische Kronen.

Der französische Energiekonzern GdF Suez will in Polen das nach eigenen Angaben bisher größte Biomassekraftwerk der Welt um 240 Mio. Euro bauen. Polen gewinnt seinen Strom bisher zu über 90 Prozent aus Stein- und Braunkohle. GdF Suez ließen in Paris um 1,11 % auf 28,48 Euro nach.

ATX -0,50 % I DAX -0,81 % I FT-SE-100 -0,86 % I CAC-40 -1,20 % I SPI -0,72 %
FTSE MIB -1,43 % I IBEX-35 -1,03 % I AEX -0,85 % I BEL-20 -1,05 % I SX Gesamt -0,48 %