Europas Leitbörsen zur Eröffnung im Plus

Zuversicht bei Anleger

Europas Leitbörsen zur Eröffnung im Plus

Der Euro-Stoxx 50 stieg um 0,16 Prozent auf  2.750,69 Punkte.

Um 10:30 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.146,29 Punkten, das entspricht einem Plus von 11,67 Einheiten oder 0,19 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 10,0 Einheiten oder 0,18 % auf 5.438,17 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 4,46 Einheiten oder 0,16 % auf 2.750,69 Punkte.

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte sind am Montag dank positiver Vorgaben aus Übersee freundlich in den Handel gestartet. Die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag hätten wieder etwas mehr Zuversicht unter die Anleger gebracht und sowohl im späten Handel an der Wall Street als auch zu Wochenbeginn in Asien die Kurse angetrieben, sagte ein Börsianer. Angesichts des heutigen Feiertags in den USA sei jedoch mit einem ruhigen Handelsverlauf zu rechnen, da auch in Europa kaum etwas auf der Agenda stehe.

Großbritannien

In London waren lediglich die Verkehrszahlen von Easyjet im Blickfeld. Die britische Billigfluggesellschaft hat im August mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Fluggäste wuchs um 8,4 % auf 5,2 Millionen, wie das Unternehmen am Montag in London mitteilte. Der Billigflieger hat sich zuletzt am Markt gut geschlagen und plant für das Geschäftsjahr bis Ende September einen Vorsteuergewinn von bis zu 150 Millionen britischen Pfund. Die Papiere des britischen Billigfliegers legten 1,86 % auf 383,4 Pence zu.

Deutschland

In Deutschland waren nach der Entscheidung über die Laufzeitenverlängerung der deutschen Atomkraftwerke Versorgeraktien stark gefragt. AKW sollen, gestaffelt nach älteren und jüngeren Kraftwerken, noch weitere 12 Jahre im Netz bleiben. E.On setzte sich mit einem Plus von 2,66 % auf 23,54 Euro an die Spitze des DAX. Auch RWE verbuchten einen Anstieg von 2,27 % auf 54,44 Euro.

 Auch Stahltitel haben in Deutschland am Montag von Berichten über Preiserhöhungen profitiert. Die Stahlhersteller begründen den neuerlichen Preisanstieg mit der starken Verteuerung der Rohstoffpreise. ThyssenKrupp verteuerten sich um 0,64 % auf 22,71 Euro. Arcelormittal stiegen um 0,65 % auf 24,62 Euro.

In einem Branchenvergleich konnten auch Bankenwerte punkten: Societe Generale stiegen um 0,54 % auf 44,62 Euro. UBS verteuerten sich um 0,6 % auf 18,34 Schweizer Franken.