Lohnt es sich noch in Kryptowährungen zu investieren?

Lohnt es sich noch in Kryptowährungen zu investieren?

In den letzten Jahren haben sich Kryptowährungen zu einer regelrechten Alternative zu klassischen Finanzprodukten entwickelt.

entwickelt. Dennoch gibt es noch immer viele Menschen, die gar nicht wissen, was a) eine Kryptowährung überhaupt ist und b) welche Gefahr man eingeht, wenn man in Bitcoin und Co. investiert. Doch es gibt auch noch den Punkt c) - und das ist der mögliche Gewinn, wenn sich der Markt wie gewünscht entwickelt.

Folgt man den aktuellen Prognosen und Berechnungen der Experten, so wird der Bitcoin in absehbarer Zukunft über 100.000 US Dollar klettern - zum aktuellen Zeitpunkt (Anfang September 2020) liegt der Bitcoin bei 11.800 US Dollar. Das Allzeithoch wurde übrigens Ende des Jahres 2017 erreicht - damals kratzte der Bitcoin an der 20.000 US Dollar-Grenze, stürzte jedoch auf 10.000 US Dollar ab und lag ein Jahr später bei 3.000 US Dollar.

Das Risiko ist nicht zu unterschätzen

Genau dieser Absturz, der im Jahr 2018 beobachtet werden konnte, mag letztlich auch der Grund sein, warum viele Anleger wie Sparer kritisch sind, wenn es um den Bitcoin (oder eine andere Kryptowährung) geht. Denn natürlich mag man hier die Chance haben, entsprechend hohe Gewinne einfahren zu können - jedoch gibt es das nicht zu unterschätzende Risiko, richtig viel Geld verlieren zu können.

Kryptowährungen sind dezentral. Das heißt, es gibt dahinter keine Bank und keine Regierung, die einen Einfluss hat - Fluch und Segen zugleich. Denn das heißt, hier entscheiden letztlich Angebot wie Nachfrage und neuartige Entwicklungen, die mit dem Thema zu tun haben. Der große Nachteil? Wird eine Krypto-Börse gehackt, so ist das Geld weg - hier gibt es keine Möglichkeit, das investierte Geld zurückzubekommen. Zudem gibt es am Markt einige schwarze Schafe, die verlockende Versprechen machen, am Ende aber nur ein Ziel verfolgen: an das Geld des Anlegers ranzukommen.

Wichtig ist daher, dass man im Vorfeld immer einen Blick auf die im Netz zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte wirft, bevor man sich für eine Plattform entscheidet, über die sodann mit Bitcoin und Co. gehandelt wird. Stellt man im Rahmen der Recherchen fest, dass es immer wieder negative Berichte gibt, so ist es wichtig, hier besonders vorsichtig zu sein bzw. ist es ratsam, gleich die Finger davon zu lassen, um keine böse Überraschung zu erleben.

© TheDigitalArtist - Pete Linforth - Pixabay.co

Es gibt einfach keine Garantie

Doch am Ende geht es auch um die Frage, ob man überhaupt noch Geld in den Markt investieren sollte. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es zwar stark nach oben gehen kann, jedoch in weiterer Folge immer Abstürze beobachtet werden konnten.

Folgt man, wie bereits erwähnt, der einen oder anderen Prognose, so mag es sehr wohl empfehlenswert sein, das Geld in den Bitcoin zu stecken. Denn liegt der Preis des Bitcoin derzeit bei rund 11.800 US Dollar, so könnte ein Anstieg auf über 100.000 US Dollar für einen enormen Gewinn sorgen. Das ist dem Bitcoin letztlich auch zuzutrauen. Denn Mitte 2016 lag der Bitcoin bei 500 US Dollar - Anfang 2017 kletterte der Preis der Kryptowährung auf über 1.000 US Dollar und Ende 2017 lag der Bitcoin bei knapp 20.000 US Dollar.

Auch wenn der Preis des Bitcoin Ende 2018 nur noch bei 3.000 US Dollar lag, so folgte dann 2019 das Comeback in Richtung 14.000 US Dollar. Das Coronavirus hat dem Bitcoin zwar die Füße unter dem Boden weggezogen und den Preis Richtung 5.000 US Dollar gedrückt, jedoch erholte sich die Kryptowährung neuerlich und übersprang im August 2020 sogar die 12.000 US Dollar-Hürde.

Die Zukunft ist sehr wohl vielversprechend

Investiert man über The News Spy, so ist es wichtig, dass man sich von Anfang an bewusst macht, dass es immer wieder Gewinne sowie schmerzhafte Verluste geben kann. Wer etwa langfristig in den Bitcoin investiert, der sollte zudem nur Geld investieren, das sodann frei zur Verfügung steht.

Aufgrund der hohen Volatilität ist es nämlich auf keinen Fall ratsam, Geld zu investieren, das man für die nächste Kreditrate oder Miete benötigt - denn Verluste sind einfach immer möglich.