Boerse

ExxonMobil mit Milliardengewinn

US-Börsen schließen fester

Positive Konsumdaten sowie starke ExxonMobil-Zahlen rückten in den Blickpunkt.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Zum Wochenstart sprachen Marktteilnehmer von zwei positiven Faktoren, welche die Kurse an der Wall Street nach oben gezogen hatten. Zum einen positive Konsumdaten sowie starke ExxonMobil-Zahlen rückten in den Blickpunkt der Akteure. Die Sorgen um die Entwicklungen in dem nordafrikanischen Land Ägypten wurden damit etwas in den Hintergrund gedrängt.

Der Dow Jones Industrial Index stieg 68,23 Punkte oder 0,58 % auf 11.891,93 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 9,78 Punkte (plus 0,77 %) auf 1.286,12 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 13,19 Einheiten oder 0,49 % auf 2.700,08 Zähler.

Die US-Amerikaner bleiben trotz hoher Arbeitslosigkeit in Kauflaune. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Dezember bereits den sechsten Monat in Folge. Das Plus fiel mit 0,7 % sogar noch stärker aus als erwartet: Analysten hatten mit einem Wachstum von 0,5 % gerechnet. Zudem hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Jänner überraschend aufgehellt. Diese Konjunkturdaten wurden als Zeichen für eine weitere Stabilisierung der US-Wirtschaft gewertet, urteilten Börsianer.

Der weltgrößte Ölkonzern ExxonMobil hat im vergangenen Jahr unterm Strich 30,5 Mrd. Dollar verdient. Allein im Schlussquartal blieben dem Branchenriese 9,3 Mrd. Dollar übrig und damit mehr als 150 % wie im Vorjahreszeitraum. Der Jahresumsatz des Konzerns stieg um 23 % auf 383,2 Mrd. Dollar, im Schlussquartal legte ExxonMobil um 17 % auf 105,2 Mrd. Dollar zu. Die Erwartungen der Analysten wurden damit übertroffen und die Aktie gewann um 2,14 % auf 80,68 Dollar.

Alcoa verteuerten sich um 2,73 % auf 16,57 Dollar. Der Aluminiumkonzern stärkt durch eine Übernahme sein Geschäft mit Befestigungs-und Verbindungselementen für die Luftfahrt.

Negative Nachrichten kamen hingegen aus dem Technologiebereich von Intel. Der Halbleiterkonzern hatte wegen eines Designfehlers die Auslieferung eines Chips unterbrochen und daraufhin seinen Umsatzausblick auf das erste Quartal um 300 Millionen US-Dollar gekürzt. Insgesamt schätzt Intel die zusätzlichen Kosten auf 700 Millionen Dollar. Die Papiere schlossen nach Verlusten im Verlauf unverändert bei 21,46 Dollar.