US-Börsen zur Eröffnung kaum bewegt

Warten auf Obama-Rede

US-Börsen zur Eröffnung kaum bewegt

Dow Jones stieg um 2,10 Einheiten oder 0,02% auf 13.973,34 Zähler.

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag im Eröffnungshandel erneut kaum bewegt tendiert. Bis gegen 15.45 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um minimale 2,10 Einheiten oder 0,02 Prozent auf 13.973,34 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 0,49 Punkte oder 0,03 Prozent auf 1.516,52 Zähler. Der Nasdaq Composite Index schwächte sich um 1,12 Punkte oder 0,04 Prozent auf 3.190,88 Einheiten ab.

Von Konjunkturseite stehen laut Händlern kaum Neuigkeiten auf der Agenda. Im Blickpunkt stehe die Rede von Präsident Barack Obama am Abend, hieß es. Er dürfte den Schwerpunkt auf den Arbeitsmarkt und die Mittelschicht legen, für die geringere Steuern auf seiner Agenda stehen sollen, im Gegenzug aber höhere Steuern für die Reichsten. Auch Aussagen zum nach wie vor nicht ausgestandenen Konflikt mit den Republikanern über den Haushalt der USA werden erwartet.

Unter den Einzelwerten im Dow Jones lagen Home Depot (plus 0,71 Prozent auf 66,84 Dollar) voran, gefolgt von Caterpillar (plus 0,51 Prozent) und 3M (plus 0,29 Prozent).

Coca-Cola verloren hingegen 2,07 Prozent auf 37,79 Dollar und rutschten damit an die letzte Stelle im Dow Jones. Der US-Getränkekonzern hat dank der Zuwächse in Nordamerika und den Schwellenländern im vierten Quartal 2012 zugelegt. Der Überschuss erhöhte sich um 13 Prozent auf 1,87 Mrd. Dollar, der Umsatz verbesserte sich um vier Prozent auf 11,5 Mrd. Dollar.

Der größte US-Reifenhersteller Goodyear hat wegen der Wirtschaftsflaute in Europa seine Geschäftsziele zurückgenommen. Seine Gewinnprognose für dieses Jahr kappte der Konzern am Dienstag auf 1,4 bis 1,5 Mrd. Dollar, nach bisher 1,6 Mrd. Dollar. Goodyear-Aktien verloren in der Technologiewerteauswahl Nasdaq 5,10 Prozent auf 13,20 Dollar.

Eli Lilly verloren 0,11 Prozent auf 53,84 Dollar. Für den amerikanischen Pharmakonzern soll die Tiermedizin auch künftig ein wichtiges Standbein bleiben. Anders als der Branchenprimus Pfizer hat der Rivale aus Indianapolis nicht vor, seine lukrative Tierarznei-Sparte abzuspalten oder zu verkaufen. Pfizer hatte sein Tiermedizin-Geschäft Zoetis abgespalten und Anfang Februar an die Börse gebracht. Rund 2,2 Mrd. Dollar brachte Pfizer der Börsengang ein.