Dow Jones / NYSE

Rückgang bei Importpreisen

US-Börsen zur Eröffnung leicht höher

Dow Jones stieg um 9,37 Einheiten oder 0,05% auf 17.968,10 Zähler.

Die US-Börsen haben am Freitag im Frühhandel marginal fester tendiert. Gegen 15.45 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 9,37 Einheiten oder 0,05 Prozent auf 17.968,10 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 2,80 Punkte oder 0,13 Prozent auf 2.093,98 Zähler. Auch der Nasdaq Composite Index legte leicht um 0,60 Punkte oder 0,01 Prozent auf 4.975,17 Einheiten zu.

Konjunkturseitig hat sich in den USA der Rückgang der Importpreise weiter beschleunigt. Im März lagen die Einfuhrpreise 10,5 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Dies ist der stärkste Rückgang seit September 2009. Der Rückgang im Februar wurde von 9,4 auf 9,7 Prozent korrigiert. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise im März um 0,3 Prozent, nach einem Anstieg von korrigiert 0,2 Prozent (zuvor 0,4 Prozent) im Februar.

Im ansonst nachrichtenarmen Umfeld dürften sich die Kursbewegungen in Grenzen halten. Im Verlauf der kommenden Woche stehen US-Daten zur Industrieproduktion für März und der Empire State Index für April auf dem Plan. Nach dem eher verhaltenen Start in die Berichtssaison durch den Aluminiumkonzern Alcoa am Donnerstag hoffen die Anleger nun auf mehr Schwung durch aktuelle Quartalszahlen in der neuen Woche. Dann werden unter anderem die Bank JPMorgan und der Chipkonzern Intel über die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal berichten.

Zunächst sorgten bereits die Aktien General Electric (GE) am Freitag für gute Stimmung. Der Großkonzern drückt bei der Rückbesinnung auf das Industriegeschäft aufs Tempo und will den größten Teil seiner Finanzsparte GE Capital losschlagen. GE stellt bis Ende 2018 mehr als 85 Milliarden Dollar an Dividenden und Aktienrückkäufen in Aussicht. Anlegern dürften die Kapitalrückflüsse gefallen, denn die GE-Papiere nahmen knapp 6 Prozent zu.

Unter den Technologiewerten zogen die Anteilsscheine von Netflix um über 2 Prozent an. Die Citigroup hatte die Papiere des Videodienstes zum Kauf empfohlen. Schlechte Nachrichten aber kamen von Citrix Systems. Der Softwarehersteller hatte enttäuschende Umsatzzahlen gemeldet und zudem seine Prognose gesenkt. Die Papiere sackten um mehr als 5 Prozent ab.

Außerdem rückten die Boeing-Titel nur um 0,08 Prozent vor, obwohl der Konzern einen Auftrag der Fluglinie Copa für 61 Flugzeuge erhalten hatte. Weiters bescherte der Verkaufsstart der Computeruhr Apple Watch am Freitag den Apple-Aktien einen Schub von 6,68 Prozent. Apple hatte Kunden gezielt dazu angehalten, die Computeruhr im Internet zu bestellen und so die typischen Warteschlangen vor den Läden vermieden.