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US-Börsen zur Eröffnung leicht schwächer

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Berichtssaison von Unternehmen bleibt durchwachsen.

Die US-Börsen haben am Donnerstag kurz nach Handelsbeginn geringfügig schwächer tendiert. Gegen 15.45 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index um 12,22 Einheiten oder 0,07 Prozent auf 17.896,06 Zähler. Der S&P-500 Index sank 3,08 Punkte oder 0,15 Prozent auf 2.079,34 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel 12,03 Punkte oder 0,24 Prozent auf 4.935,39 Einheiten.

Vor Handelsbeginn hatten Marktbeobachter noch mit einer anhaltend guten Stimmung an den Börsen gerechnet. Dies wurde zum einen von teils sehr guten Vorgaben aus den Schwellenländern und Asien gestützt. Zum anderen fielen Konjunkturdaten aus den USA überraschend gut aus.

Die Verbraucherpreise in den USA ziehen nicht so stark an wie erwartet. Sie kletterten im März binnen Jahresfrist um 0,9 Prozent. Experten hatten ein Plus von 1,1 Prozent auf dem Zettel. Zum Vormonat stiegen die Lebenshaltungskosten nur minimal um 0,1 Prozent.

Auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist überraschend gesunken. In der vergangenen Woche gingen sie um 13.000 auf 253.000 zurück. Bankvolkswirte hatten mit 270.000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt sank um 1.500 auf 265.000 Anträge.

Nachdem die Berichtssaison in den USA eher enttäuschend begonnen hat, wurde dieser Trend heute mit Geschäftszahlen aus dem Finanzsektor fortgesetzt: Die Anteilsscheine von Wells Fargo (minus 1,06 Prozent) und Blackrock (minus 1,01 Prozent) verloren nachdem sie die Gewinne für das erste Quartal präsentiert hatten. Auch Bank of America hatte zunächst enttäuscht, konnte dann aber auf ein Plus von 0,54 Prozent drehen.

Die Aktien der Fluglinie Delta konnten hingegen 1,83 Prozent gewinnen, nachdem ihr Gewinn stärker angestiegen war, als von Analysten erwartet. Delta führt den Erfolg auch auf niedrigere Preise für Kerosin zurück.

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