Franzosen geben weniger Geld für Lebensmittel aus

Die Franzosen halten sich wegen der Rekordarbeitslosigkeit beim Shoppen zurück. Ihre Konsumausgaben stiegen im Februar nur um 0,1 Prozent zum Vormonat, teilte das Statistikamt Insee am Freitag mit. Während die Autokäufe mit 5,1 Prozent besonders stark anzogen, gaben die Franzosen für Lebensmittel dagegen weniger aus.

Auch bei Bekleidung saß das Geld nicht mehr so locker. Die Energieausgaben gingen wegen des milden Winters ebenfalls zurück. Insgesamt hatten Ökonomen jedoch mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet, nachdem es im Jänner einen Einbruch von 2,1 Prozent gegeben hatte.

Die Arbeitslosigkeit ist derzeit so hoch wie nie. Knapp 3,348 Millionen Menschen sind arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt bei 10,2 Prozent.