Rekrutieren aus den eigenen Reihen: Einzelhandel, noch immer ein Beruf mit Zukunft?!

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Rekrutieren aus den eigenen Reihen: Einzelhandel, noch immer ein Beruf mit Zukunft?!

Jugendliche stecken nach den Strapazen der Pandemie in einem Motivationsloch. Während der letzten zwei Jahren hatten sie es schwer am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Mitarbeiter:innen von Morgen brauchen wieder einen Lichtblick. 

Kann es der Einzelhandel sein? Ist dieser doch noch immer ein Beruf mit guter Zukunftsperspektive.   

Als alles still stand

Die Vor-Corona-Zeiten stattfindenden Ausbildungsmessen, Berufs-Informationsveranstaltungen in Schulen oder Praktika gab es die letzten zwei Jahre so gut wie nicht. Alles stand still. Schüler:innen fühlen sich heute im Stich gelassen und haben wenig Hoffnung auf einen guten Ausbildungsplatz. Ihnen fehlt oft sogar die Motivation sich zu bewerben. Dabei ist der Bedarf an Lehrlingen so hoch wie nie.  

Lehre im Einzelhandel

Gerade im Einzelhandel können Jugendliche zur Zeit mit Garantie eine Lehrstelle finden. Lehrlinge werden mehr denn je geschätzt, sind sie doch die Mitarbeiter:innen und Führungskräfte von morgen.

Wer sich zum Beispiel für eine Lehre bei C&A – einem der führenden Modeunternehmen in Europa – entscheidet, hat neben Lehrlingsbenefits auch eine sehr gute Basis für eine Karriere im Handel geschaffen. Generell zeigt sich C&A sehr flexibel bei den angebotenen Lehrstellen. Nach dem Motto „Alles ist möglich“ gibt es Lehrlinge, die eine klassische Lehre oder „Lehre mit Matura“ absolvieren und auch welche, die zuerst eine Schule oder sogar ein Studium abgeschlossen haben. Die Lehrlings-Benefits (z.B. ein C&A Einkleidungsgutschein) bekommt natürlich jeder Lehrling, da wird kein Unterschied gemacht.

© C&A
Rekrutieren aus den eigenen Reihen: Einzelhandel, noch immer ein Beruf mit Zukunft?!
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Schnuppertage nutzen

Judengliche sollten während mehreren Schnuppertagen wichtige Fragen wie „Ist das der Job, der mich glücklich macht oder passt die Anreise für mich“ klären. Denn junge Arbeitssuchende haben oft falsche Vorstellungen vom Beruf im Einzelhandel.

Wie sieht es bei den oben genannten C&A Lehrlingen aus? Von den durchschnittlich 35 in Österreich aufgenommenen Lehrlingen, verlassen nur wenige die Lehrstelle nach der Probezeit. Wer seinen Lehrlingen also viel bietet und Vertrauen schenkt, der wird letztendlich auch dafür belohnt. 

Anreize schaffen

Vielleicht schafft man es, die Jugendlichen mit den richtigen Anreizen aus ihrem Motivationsloch zu holen und wieder für eine Tätigkeit im Einzelhandel zu begeistern. Ein Anreiz könnte zum Beispiel sein, dass die Jugendlichen schon neben der Berufsschule bei vielen unterschiedlichen Workshops und Projekten mitarbeiten dürfen.

So zum Beispiel durften die Lehrlinge bei C&A schon des Öfteren für einige Tage ausprobieren eine Filiale zu führen und in die Schuhe eines Filialleiters (verbunden mit allen dazugehörigen Aufgaben) zu schlüpfen. Den Kunden hat es gefallen – und den Lehrlingen sowieso. Und startet man nach einer C&A-Lehre als Mitarbeiter:in, kann man sich schnell zur Filialleiter:in hocharbeiten.

Flexible Arbeitszeitmodelle sind heutzutage ein wichtiger Aspekt und ermöglichen beiden Seiten Planungssicherheit bzw. ist hier absolute Flexibilität im Einzelhandel gegeben. Die Generationen Y und Z legen großen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance und ziehen vermehrt eine Teilzeit einer Vollzeit-Stelle vor.

Wenn dann auch noch das Unternehmen die Werte unserer zukunftsorientierten Jugend widerspiegelt, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Lehre im Einzelhandel wieder den Stellenwert bekommt, die sie verdient.