Größtes Immo-Projekt startet im 14. Bezirk

900 Wohnungen

Größtes Immo-Projekt startet im 14. Bezirk

Wiens Gemeinderat gibt grünes Licht für ein neues Rekord-Wohnbauprojekt.

Der Wiener Gemeinderat hat die neue Flächenwidmung für die ehemalige Körnerkaserne im 14. Bezirk beschlossen. Damit ist der Weg für das größte private Stadtteilentwicklungsprojekt Wiens frei, heißt es: Es kommen rund 900 Wohneinheiten, die Mehrzahl gefördert. Die Projektleitung haben Sozialbau AG und ÖSW-Gruppe.

Großprojekt mitten in Wien jetzt genehmigt

Anton Kammerstätter, Geschäftsführer der Consulting Company, die das Projekt eingereicht hat: „Das Flächenwidmungsverfahren wurde binnen zweieinhalb Jahren seit Kauf der Liegenschaft abgeschlossen. Das war nur dank der hohen Professionalität unserer Gesprächspartner in den Magistratsabteilungen und im Bezirk möglich.“ Das Projekt richtet sich nach einem im Herbst 2016 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb: Das Siegerprojekt des Architekturbüros driendl*architects sieht eine Öffnung großer Teile des früheren, vier Hektar großen Kasernengeländes für die öffentliche Nutzung vor. Außerdem soll der Baumbestand großteils erhalten bleiben. Es entstehen nicht nur rund 900 Wohnungen, sondern Umgebung und Anrainer profitieren auch von großen Grünflächen, die bisher nicht öffentlich zugänglich waren, so Kammerstätter.

Günstig. Sozialbau-Generaldirektor Josef Ostermayer verweist auf die 500 geförderten Mietwohnungen, die er mit weiteren gemeinnützigen Bauträgern errichtet. ÖSW-Vorstand Michael Pech sieht einen starken Standort: „Wir können hier mit sehr guter Verkehrsanbindung und perfekter Infrastruktur einen hochwertigen Wohnbau mit hoher Lebensqualität an einem großzügigen Park verwirklichen.“