Industrieproduktion in Eurozone schrumpft weniger

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Mai etwas weniger geschrumpft als erwartet. Es wurden in der Industrie saisonbereinigt 1,1 Prozent weniger Güter hergestellt als im Vormonat, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 1,2 Prozent gerechnet.

Im Vormonat war ein Anstieg um revidierte 0,7 (zunächst 0,8 Prozent) verzeichnet worden.

In den vier großen Volkswirtschaften der Eurozone ist die Produktion gefallen. Die Daten für die Einzelstaaten wurden bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht. Die höchsten Rückgänge der Industrieproduktion verzeichnete Portugal (-3,6%), die höchsten Zuwächse Litauen (+1,6%) und die Niederlande (+1,1%). Bei den Sektoren der Industrie gab es in der Eurozone lediglich im Energiebereich einen Zuwachs.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigerten die Industrieunternehmen ihre Produktion im Mai um 0,5 Prozent. Dieser Anstieg war erwartet worden. Im April war die Produktion um 1,4 Prozent geklettert.

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