Dichand

Über Antrag von Dr. Christoph Dichand veröffentlichen wir nachstehende

Mitteilung gemäß § 8a Abs 5 MedienG:

 

Der Antragsteller Dr. Christoph DICHAND hat die Verurteilung der Antragsgegnerin oe24 GmbH zur Zahlung einer Entschädigung nach § 6 MedienG beantragt, weil in einem auf der Website www.oe24.at seit 7. Juli 2021 veröffentlichten Artikel mit der Überschrift "Rätselhafte Steueraffäre um "Krone"-Chef" die Behauptung verbreitet wurde, der Vater des Antragstellers, Hans Dichand, habe vor Jahrzehnten Bilder im Wert von hunderten Millionen Euro in der Schweiz und Liechtenstein deponiert; der Antragsteller und seine Familie hätten diese Bilder nach dem Tod von Hans Dichand im Zuge der Verlassenschaft nach Österreich geholt, wobei es zur Steuerdiskussion zwischen der Familie des Antragstellers und der Finanz gekommen sei, es gehe um viele Millionen; es gehe laut Insidern um eine sehr heikle Steuer-Causa; Thomas Schmid soll sich darum gekümmert haben, dass die Steuerdiskussion nicht eskaliert sei, eine vom Finanzministerium überlegte Anzeige beim Staatsanwalt sei unterblieben. Völlig unklar sei, warum die vorbereitete Anzeige zurückgezogen worden sei. Der Antragsteller sieht dadurch in Bezug auf sich den objektiven Tatbestand der üblen Nachrede verwirklicht. Das medienrechtliche Verfahren ist anhängig.

 

Landesgericht für Strafsachen Wien

Abt. 111, am 30. August 2021