Attensam trotzt Corona-Krise mit kräftigem Umsatzplus

Noch im Lockdown wurde expandiert

Attensam trotzt Corona-Krise mit kräftigem Umsatzplus

Während andere Firmen knapp am finanziellen Ruin vorbeischrammen, konnte Attensam sein Österreich-Geschäft sogar noch ausbauen.

Aufgrund der Corona-Krise kämpfen viele österreichische Unternehmen ums Überleben. Doch der Hausbetreuer Attensam konterte den Abwärtstrend und konnte auch im Jahr des 40. Firmenjubiläums 2019/2020 den Erfolgskurs fortsetzen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe wuchs um 11,7 Prozent auf 82,6 Mio. Euro. Den wirtschaftlichen Herausforderungen in der Krise wurde dank systemrelevantem Facility Management, schnellem und situationsangepasstem Handeln sowie einer optimierten Organisationsstruktur entgegengehalten. Wichtigster Umsatzbringer war die Hausbetreuung, gefolgt von Winterservice und Bürobetreuung.

„Mit großen Kraftanstrengungen aller Mitarbeitenden und schneller Anpassungsfähigkeit konnten wir trotz der Coronakrise im vergangenen Geschäftsjahr wieder sehr positiv bilanzieren: Der Jahresumsatz von fast 83 Millionen Euro ist ein schönes Geburtstagsgeschenk zu unserem 40er. Und wir sind dem Ziel, die 100-Millionen-Euro bis 2030 zu durchbrechen, einen großen Schritt näher gekommen. Einen immer gewichtigeren Anteil an der Gruppenperformance haben die Bundesländer außerhalb Wiens, die weiter gestärkt werden sollen“, freut sich Geschäftsführer Oliver Attensam.

Die Mitarbeiter des Unternehmens waren auch während des Lockdowns im Einsatz um Handläufe, Türgriffe, Lichtschalter sowie Sprechanlagen- und Lifttasten in den Stiegenhäusern zu reinigen, Arztpraxen zu desinfizieren, Schnee zu räumen oder Schädlinge zu bekämpfen – ein wichtiger Beitrag, um das öffentliche Leben, wenn auch in eingeschränkter Form, am Laufen zu halten.

Allein am Kernmarkt in Wien konnte der Umsatz auf 52,1 Millionen Euro (Plus von 9,6 %) ausgebaut werden. Damit entfielen 63,1 Prozent des Umsatzes auf die Bundeshauptstadt. Dass Attensam aber schon längst die österreichweite Expansion gelungen ist, zeigen die restlichen Zahlen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden bereits 36,9 Prozent des Umsatzes in den Bundesländern außerhalb Wiens erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2019/2020 betreuten durchschnittlich 1.482 Mitarbeitende mehr als 21.500 Liegenschaften zwischen dem Burgenland und Vorarlberg. Am stärksten war der Umsatz in der Steiermark und in Kärnten. Auch in Tirol und Vorarlberg war die Entwicklung erfreulich. Hier konnte der Umsatz sogar verdoppelt werden.

Und selbst während des Lockdowns wurde die Expansion fortgesetzt. Anfang Mai eröffnete nämlich ein weiterer Standort in Kitzbühel, der das Tiroler Unterland versorgen soll. Und auch im Waldviertel ist Attensam mit seinem Standort in Krems gut vertreten. Allein im neuen Standort in Linz ist ein 60-köpfiges Team vor Ort, das sich um die Kundenbetreuung kümmert. Ab Oktober 2020 soll auch das Vorarlberger Oberland abgedeckt werden. Hierzu soll ein Standort in Bludenz eröffnen.