Es wird weniger getankt

Krise drückt auf den Spritverbrauch

Die Wirtschaftskrise drückt nicht nur auf die Mauteinnahmen der Asfinag, sie beschert auch der Mineralölindustrie weniger Umsatz. In Österreich wurde heuer im 1. Halbjahr um rund 2,5 Prozent weniger Sprit getankt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit ist der Spritverbrauch zum zweiten Mal nach dem Jahr 2008 rückläufig. Ausschlaggebend sei der Rückgang beim Schwerverkehr, so der VCÖ.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) rechnet, dass die CO2-Emissionen des Verkehrssektors heuer etwa auf dem Niveau des Jahres 2002 liegen werden. "Österreich ist damit beim Verkehr aber weiterhin weit von den Klimaschutzzielen entfernt", so der VCÖ am Montag.

Im Vorjahr wurden in Österreich im ersten Halbjahr 4,8 Milliarden Liter Diesel und Benzin getankt, heuer rund 4,65 Milliarden Liter. Laut VCÖ resultiert der Rückgang vor allem aus dem deutlich reduzierten Lkw-Verkehr.