H&M: Storeschließungen & Online-Ausbau

Umsatzrückgang

H&M: Storeschließungen & Online-Ausbau

Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Geschäfte schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen. Zudem soll das Geschäftsportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde.

Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden.

>>>Nachlesen: Neue H&M-Offensive mit "Arket"-Läden

Zahlen schlechter als erwartet

H&M hat im Schlussquartal Einbußen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet. Die Umsätze (ohne Mehrwertsteuer) sanken um 4 Prozent auf 50,4 Mrd. Schwedische Kronen (rund 5 Mrd. Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit 53,9 Mrd. Kronen gerechnet.

Die Umsätze seien erheblich unter den eigenen Planungen gelegen, erklärte auch H&M. Dabei habe sich vor allem das stationäre Geschäft schwach entwickelt. Es seien weniger Kunden in die Geschäfte gekommen als gedacht. H&M bezeichnete das Marktumfeld mit der anhaltenden Verlagerung hin zum Onlinehandel als schwierig.

Drei neue Stores in Österreich

In Österreich gibt es aktuell 79 H&M-Stores, 5 COS-Stores, 1 Monki-Store und 1 Weekday-Store. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden drei neue H&M-Geschäfte eröffnet, teilte das Unternehmen mit.

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