Black Friday: Österreich stürmt Shops

Studie: Jeder kauft sechs Geschenke

Black Friday: Österreich stürmt Shops

Shopping Center musste sogar Parkhaus sperren.

Mit einem derartigen Ansturm rechnete niemand: „Um 11.00 mussten wir kurzfristig sogar ein Parkhaus sperren“, erzählt Matthias Franta, Chef des Wiener Donau Zentrums. „Es ist vergleichbar mit einem Weihnachts-Einkaufssamstag, der Black Friday funktioniert bei uns wirklich“, so der Shopping-Center-Manager.

Österreich erlebte am Freitag den Beginn des Weihnachts-Geschäfts. Kein Wunder: Am „Black Friday“ waren Rabatte von 70 Prozent keine Seltenheit. Laut Experten sind jetzt 100.000 Geschenke so billig wie sonst nie. Jeder ­Vierte wollte am Freitag einkaufen gehen.

Ein Prozent kauft drei Tage 
vor dem Fest alle Geschenke

Nächste Rabatt-Tage. Der Ansturm wird jetzt fortgesetzt: Die meisten dieser Verbilligungen gelten auch noch heute. Montag lockt der nächste Rabatt-Aktionstag: Am „Cybermonday“ werden die Onlineshops gestürmt.

Eine aktuelle Studie des „E-Commerce Gütezeichens (1.151 Interviews mit Österreichern ab 16 Jahren) erforschte ganz genau unsere Shopping-Gewohnheiten:

  • Sechs Geschenke. So viele kaufen wir im Durchschnitt. Online-Shopper kaufen sogar um eines mehr, also sieben Präsente.
  • Null Geschenke. Nur fünf Prozent der Befragten kaufen gar nichts.
  • Früh-Shopper. Laut Umfrage beginnen 23 % mit dem Geschenke-Kauf bereits Anfang November. 30 % Ende des Monats.
  • Nonstop. 20 % kaufen – wenn sie was Passendes finden – das ganze Jahr über Geschenke.
  • Last Minute. Unverbesserliche 1 % kaufen erst in den letzten drei Tagen vor dem Fest ihre Geschenke ein.
  • Unbeliebteste Geschenke. Ganz und gar nicht wollen wir Socken und Unterwäsche.