Magna produzierte mehr Autos in Graz

Gewinn ging aber zurück

Magna produzierte mehr Autos in Graz

Der kanadische Autozulieferkonzern Magna hat zweiten Quartal etwas weniger Verkaufserlöse erzielt und auch einen geringeren Gewinn als im gleichen Vorjahreszeitraum eingefahren. Bei Magna Steyr in Graz gingen die Umsätze dank neuer Fertigungsprogramme stark nach oben. Den Ausblick für das Gesamtjahr hat der Konzern erneut leicht gesenkt, auch für die Komplettfertigung in Graz. Derzeit laufen hier der Toyota Supra GR, die BMW Modelle Z4 und 5er, die Mercedes G-Klasse (Bild) sowie die Jaguar-SUVs I-Pace und E-Pace vom Band. Die Gesamtzahl von 88.900 Autos lag um 19 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. 

Die Verkaufserlöse des Konzerns gingen heuer im zweiten Quartal leicht von 10,28 auf 10,13 Mrd. Dollar (9,04 Mrd. Euro) zurück, im gesamten Halbjahr lagen sie bei 20,72 (21,07) Mrd. Dollar. Der Nettogewinn schrumpfte im Zweitquartal auf 452 (626) Mio. Dollar, im Halbjahr stieg er auf 1,56 (1,29) Mrd. Dollar, gab Magna am Donnerstag bekannt. Das angepasste Betriebsergebnis (adjusted EBIT) bildete sich im Quartal auf 677 (803) Mio. Dollar zurück, im Halbjahr auf 1,40 (1,68) Mrd. Dollar.

Magna hat Ausblick gesenkt

Für das Gesamtjahr senkte der Konzern den Ausblick erneut, wie schon vor Monaten. Die gesamten Verkaufsumsätze werden nun bei 38,9 bis 41,1 Mrd. Dollar erwartet, nach noch im Frühjahr prognostizierten 39,1 bis 41,3 Mrd. Dollar. Die EBIT-Marge wird jetzt bei 6,6 bis 6,9 Prozent gesehen (nach 6,7 bis 7,0 Prozent zuvor). Der Outlook geht von 1,125 Dollar pro Euro aus.

Die Umsätze mit Komplettfahrzeugen, wie sie nur Magna Steyr in Graz zusammenbaut, sieht der Konzern nun im Gesamtjahr 2019 bei 6,8 bis 7,2 Mrd. Dollar, im Mai ging man von 6,9 bis 7,3 Mrd. Dollar aus. Heuer legten die Grazer Verkaufserlöse im Jahresabstand im zweiten Quartal kräftig auf 1,80 (1,28) Mrd. Dollar zu, im gesamten Halbjahr von 2,94 auf 3,73 Mrd. Dollar. Verdient hat man damit besser: Im zweiten Quartal stieg die EBIT-Marge auf 2,4 (0,1) Prozent, im Halbjahr auf 1,9 (0,7) Prozent.

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