Jetzt geht es bei der 'Krone' um alles

Benko will 50 Prozent

Jetzt geht es bei der 'Krone' um alles

Millionenschwerer Vorabgewinn für die Dichands wird zum Fall für Schiedsgericht.

Im nervenaufreibendsten Wirtschaftskrimi des Jahres ist jetzt die Schlacht eröffnet: Immo-Tycoon René Benko steht vor der Übernahme von 50 % an der Kronen-Zeitung – schon Ende März tagt in der Schweiz ein Schiedsgericht, das über die Zukunft der Eigentümer entscheidet.

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Benko ist bereits vor Weihnachten gegen den Willen von Mit-Eigentümer Christoph Dichand über die deutsche Funke-Gruppe mit 24,5 % bei der Krone eingestiegen. Für eine Komplettübernahme (kolportiert gut 150 Mio. Euro) der ganzen Krone-Häfte von Funke hat Benko aber Bedingungen: Das Schweizer Schiedsgericht soll die millionenschweren Vorrechte Dichands – er bekommt u. a. jedes Jahr kolportierte rund 10 Millionen Vorabgewinn, egal, ob die Krone Gewinn schreibt oder nicht – klären. Wird der Vertrag ausgehebelt, übernimmt Benko.